Winkelspiegel- und Rißspitzenecho in Abhängigkeit von der Reflektor orientierung:Ein Vergleich von Messung und Modellrechnung in TD-Bilddarstellung
English
Zur Interpretation von ZfP-Ergebnissen ist es hilfreich, und bei wachsender Komplexität notwendig, diese mit Hilfe von Modellrechnungen nachzuvollziehen. Bei der Ultraschallprüfung wächst die Komplexität rasch an, wenn das Empfangssignal durch die Überlagerung von Echos entsteht, die auf verschiedenen möglichen Schallwegen zum Empfangsprüfkopf gelangen. Noch komplizierter wird die Situation, wenn sich darüber hinaus durch Wellenumwandlung die Zahl der Echos nochmals erhöht; Stichwort LLT-Technik. MitHilfe geeigneter Modelle kann die Entstehung verschiedener Echos im einzelnen, oder deren Überlagerung gezielt nachvollzogen werden.Die Auswertung der Meßergebnisse, vor allem aus automatisierten Prüfungen, erfolgt zunehmend mit Hilfe von bildgebenen Verfahren. Es ist daher erstrebenswert, die Ergebnisse von Modellrechnungen auf die gleiche Weise aufzubereiten, um den direkten Vergleich zu ermöglichen.
Im Beitrag wird dies am Beispiel der Nutreflexion verdeutlicht. Es wird die Abhängigkeit der Lage und der Amplitude der Echos von der Tiefe und der Schräglage des Reflektors gezeigt. Vom Modell werden die HF-Echosignale berechnet. Daraus werden, analog zu den von der Messung gegebenen Parametern, A-Bilder und TD-Bilder erzeugt, die dann auf die gleiche Weiseausgewertet werden können wie die gemessenen.
Autor:
R. Boehm, H. Wüstenberg, E. Schulz, A. Erhard, Berlin Quelle:
Kurzfassungen der Vorträge und Plakatbeiträge der ZfP Jahrestagung 1996.
Hier der Bericht über die Jahrestagung or Conference Report in English.
Volltext-Bezugsquelle: DGZfP Berlin Email: 100335,3315@compuserve.com
Sprache:Deutsch
Rolf Diederichs 1. Juni 1996, info@ndt.net