Es handelt sich dabei um eine Sprengplattierung von Edelstahl auf Kupfer. Die so gefügte Komponente kommt im Außenwandbereich einer Ultrahochvakuum- Apparatur zum Einsatz. Aufgrund des ungünstigen Verhaltens kleiner und verzweigter Hohlräume im Vakuum (sehr lange Ausgasungszeiten) soll durch zerstörungsfreie Prüfung sichergestellt werden, daß die Fügeschicht keinerlei Hohlräume oder Einschlüsse enthält, die nach der Endbearbeitung als sogenannte "virtuelle Lecks" das erzielbare Vakuum einschränken.
Der Vortrag vergleicht und bewertet anhand von Befunden verschiedenePrüfbedingungen wie Einschallungsrichtungen, Prüffrequenz u.a. Eine quantitativeBewertung des Signal-Rausch-Abstandes und der damit verbundenenNachweisgrenzen wird zur Auswahl der optimalen Prüfparameter herangezogen.
Rolf Diederichs 1. Juni 1996, info@ndt.net