Sichere und kostengünstige Prüfung von austenitischen Lüfterschaufeln mit dem Ultraschallverfahren (UT)


Für die Versorgung mit Frischluft und die Begrenzung von Betriebstemperaturen werden in Tunneln, Schächten, Bergwerken, Chemicanlagen und Energieversorgungssunternehmen Lüfteranlagen betrieben.

Die uneingeschränkte Betriebsbereitschaft dieser Anlagen hat sowohl sicherheitliche als auch wirtschaftliche Bedeutung für die Betreiber.

Für die Herstellung der Lüfterschaufeln wird neben der konstruktiven Formen auch die Wahl des Werkstoffes einsatzbezogen bestimmt. Es kommen Leichtrnetalllegierungen, ferritische und auch austenitische Stähle zum Einsatz. Während Lüfterschaufeln aus Leichtmetallegierungen im allgemeinen mit dem Farbeindringverfahren (PT) geprüft werden, wird bei ferritischen Werkstoffen auch die Ultraschallprüfung (UT) als Volumenverfahren und die Magnetpulverprüfung (MT) als Flächenverfahren angewendet.

Austenitische Lüfterschaufeln werden bisher mit dem Eindringverfahren geprüft. Hierbei werden bekannterweise Auflösungen der Makrostruktur des Werkstoffes nicht immer sicher erkannt. Bessere, jedoch noch kostenintensive Ergebnisse werden z.Zt. mit dem Wirbelstromverfahren (ET) erzielt. Als weiteres Prüfverfahren werden Ergebnisse vorgestellt, die an austenitischen Lüfterschaufeln mit Ultraschall gemessen worden sind.


Autor:

H. Lobert, D. Fuchs H. Nöller, Bochum

Quelle:

Kurzfassungen der Vorträge und Plakatbeiträge der ZfP Jahrestagung 1996.
Hier der Bericht über die Jahrestagung or Conference Report in English.
Volltext-Bezugsquelle: DGZfP Berlin Email: 100335,3315@compuserve.com
Sprache:Deutsch

|[ Frontpage ]|| Abstrakt-Liste |

Rolf Diederichs 1. Juni 1996, info@ndt.net