Über Probleme der Ortung mit Ultraschall in austenitischem Schweißgut - Das "scheinbare" Schielen des Prüfkopfs


Die Stengelkristalbte von Schwei1ßgut und Plattierungswerkstoff der mit den üblichen Schweißverfahren hergestellten Bauteile sind in Schweißfortschrittsrichtung häufig geneigt, man beobachtet Neigungswinkel von 10°, manchmal bis zu 20°. Bei der Längsfehlerprüfung erstrecken sich die Stengelkristallite dann nicht mehr in der vorn Wellenvektor und dem Einfallslot aufgespannten Einschallebene. Der Schallstrahlverläuft dann auch nicht mehr in der Einschallebene. so daß der Prüfkopf zu schielen scheint. Um den Leerlauf des Schallstrahls im Schweißgut darzustellen, muß der Schallstrahlverlaulf dreidimensional berechnet wer- den (3D - ray,- tracing) Dies wird hier für zwei Einschallwinkel. 40° und 60°, für alle drei Wellenarten, quasilongitudinal, transversal und quasitransversal, dargestellt. Das Schallbündel werde aus acht Strahlen zusammengesetzt. Die Divergenz des Bündels sei 10°. Die in diesen Fällen entstehenden "Ortungsfehler" werden relativ zu einem gedachten unbeeinflußten Schallstrahlverlauf angegeben.

Autor:

M.K. Vijayendra, E. Neumann, Berlin

Quelle:

Kurzfassungen der Vorträge und Plakatbeiträge der ZfP Jahrestagung 1996.
Hier der Bericht über die Jahrestagung or Conference Report in English.
Volltext-Bezugsquelle: DGZfP Berlin Email: 100335,3315@compuserve.com
Sprache:Deutsch

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Rolf Diederichs 1. Juni 1996, info@ndt.net