Miniaturisierung und Erhöhung des Frequenzbereiches von EMUS (EMAT) -Winkelprüfköpfen durch Einsatz von Hochfrequenz-Übertragern


EMUS (EMAT) -Winkelprüfköpfe mit Permanentmagneten räumlich alternierender Polarität wurden bislang imFrequenzbereich < 1 Mhz erfolgreich als S/E-Prüfköpfe für horizontal polarisierte Transversalwellen(SH-Wellen) eingesetzt. Nachteilig erwies sich in einigen Fällen die notwendige Baugröße und dieniedrige Prüffrequenz.

Zur Kompensation der durch die auf die Wellenlänge bezogene Vergrößerung der Abhebung und derdurch das geringere Magnetvolumen bedingten Verluste des Signal Rausch-Abstand beim Übergangzu höheren Frequenzen, wurde die HF-Luftspule durch eine Spule mit HF-Übertrager aushochpermeablem metallischem Glas ersetzt. Dadurch konnte u.a. der Abstand der Permanentmagnete zur Werkstück Oberfläche minimiert werden. Weiterhin wurde es mit dieser Technikmöglich, Sende und Empfangsspule am gleichen Ort unterzubringen, wodurch die bislang realisertenS/E-Ausführung nicht mehr notwendig war und die Baugröße wesentlich verringert werden konnte.Es werden die Besonderheiten des neuen Prüfkopf-Prinzips vorgestellt und charakteristische Dateneines Phased Array-Prüfkopfes für SH-Welllen mit einer Frequenz von 1,8 MHz diskutiert.Anwendungsbeispiele z.B. zur koppelmittelffeien Prüfung von Schienen werden präsentiert.


Autor:

H.-J. Salzburger, G. Hübschen, Saarbrücken

Quelle:

Kurzfassungen der Vorträge und Plakatbeiträge der ZfP Jahrestagung 1996.
Hier der Bericht über die Jahrestagung or Conference Report in English.
Volltext-Bezugsquelle: DGZfP Berlin Email: 100335,3315@compuserve.com
Sprache:Deutsch

|[ Frontpage ]|| Abstrakt-Liste |

Rolf Diederichs 1. Juni 1996, info@ndt.net