Simulation der Impulsechoprüfung für austenitische Schweißnähte mit dem EFIT-Code und Verifizierung durch Experimente


Mit Hilfe der "Elastodynamischen Finiten Integrationstechnik" (EFIT-Code) läßt sich die Schallausbreitung und die Wechselwirkung des elastischen Wellenfeldes mit Fehlern wie z. B, mitRissen beschreiben, Durch Einbeziehung der Sende- und Empfangscharakteristika der Ultraschallprüfköpfe in die Modellierung ist es damit möglich, reale Impulsechoprüfungen in homogenen, elastisch isotropen Materialien zu simulieren, wobei als Endresultat ein A-Bild - wiees auch ein Ultraschallprüfer auf dem Bildschirm seines Ultraschallgerätes sieht - ausgegebenwird. Als Zwischenergebnis erhält man Wellenfrontbilder, die zeigen, wie die Ultraschallim-pulse sich ausbreiten, beugen, reflektieren oder sich in andere Wellenmoden umwandeln.Zur Simulation der US-Ausbreitung und -Wechselwirkung mit Fehlstellen in elastisch anisotropen Materialien, speziell in transversal-isotropen Materialien, wie er bei austenitischenSchweißnähten vorliegt, wurde der EFIT-Code erweitert. Am Beispiel von zwei Modellschweißnähten wird durch Vergleich zwischen Simulation und Experiment die Tauglichkeitdes EFIT-Codes demonstriert.

Autor:

F. Walte, Saarbrücken,- C. Schurig, Dresden,- K.-J. Langenberg, S. Klaholz, Kassei

Quelle:

Kurzfassungen der Vorträge und Plakatbeiträge der ZfP Jahrestagung 1996.
Hier der Bericht über die Jahrestagung or Conference Report in English.
Volltext-Bezugsquelle: DGZfP Berlin Email: 100335,3315@compuserve.com
Sprache:Deutsch

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Rolf Diederichs 1. Juni 1996, info@ndt.net