| DGZfP 2000 Sitzung: Bauwesen | ![]() |
Bisherige Erkenntnisse zu diesen Prozeßabläufen basieren im wesentlichen auf gravimetrischen oder zerstörenden Prüfverfahren. Meist werden auch nur statische Werte mit entweder nur integraler Aussage über das gesamte Probevolumen oder lediglich punktuellen Daten vom Ort der Probenahme erhalten. Für folgende Messungen kann die Baustoffprobe nicht mehr als unbeeinflußt gelten.
Um die in den bisher angewendeten Untersuchungsmethoden begründeten Mängel abstellen zu können, wurden die Prozesse der Feuchteaufnahme, deren Verteilung sowie das Austrocknungverhalten mittels Computer-Tomografie beobachtet. Der Transport von Flüssigkeiten in Festkörpern wird dabei zugleich zeitlich qualitativ visualisiert und auch quantitativ erfaßt.
Durch die Wiederholung der Messungen können Erkenntnisse über Zeitablauf und Einfluß bestimmter Versuchsbedingungen gewonnen werden. Somit sind Theorien und Modelle zur Feuchteleitung überprüfbar bzw. deren Präzisierung möglich.
Die Erkenntnisse sind u.a. für die Planung des Ablaufes von Trocknungs-maßnahmen und die Entwicklung baustoffspezifischer Schutzmittel wichtig.Das experimentelle Verfahren sowie entsprechende Ergebnisse werden vorgestellt.