Status der magnet-induktiven Prüfung zum Jahrtausendwechsel - Potential der Digitaltechnik in der industriellen Anwendung
M. Maass, W. Jahnel, J. Nehring, D. Sievers, Institut Dr. FOERSTER, Dortmund
ABSTRACT
FOERSTER Prüfsysteme waren von Anfang an der weltweite Maßstab bei der magnet-induktiven Prüfung. Der Begriff "MAGNATEST-Prüfen" als weltweites Synonym der magnet-induktiven Prüfung spiegelt dies eindrucksvoll wider. Am Beispiel der MAGNATEST Prüfsysteme soll deshalb aufgezeigt werden, inwieweit der zunehmende Einsatz der Computer- und Datenverarbeitungstechnologie das Einsatzpotential der magnet-induktiven Prüfung weltweit geprägt und signifikant erweitert hat. Dies betrifft sowohl die kontinuierliche Verlagerung des Einsatzes vom Laborbereich in den "on-line" Fertigungsprozeß als auch die unterschiedlichen Aufgabenstellungen, welche derzeit breitgefächert von der simplen ja/nein Aufgabenstellung über mehrfrequente Homogenitätsbewertungen bis hin zur Ermittlung mechanisch-technologischer Kennwerte reichen. Zudem sind heute selbstverständliche Merkmale, wie z.B. intuitive Bedieneroberflächen, aussagekräftige Prüfergebnisdokumentation und Netzwerkanbindung überhaupt erst durch die fortschreitende Computerisierung möglich geworden. Anhand industrieller Einsatzbeispiele sowohl in den bekannten "klassischen Anwendungsfeldern" (Materialsortierung, Härtekontrolle) als auch in "nicht klassischen Anwendungsgebieten" wie z.B. dem "Wirbelstrom-Sensoring" soll die derzeit verfügbare Bandbreite der magnet-induktiven Prüfung und ihrer Meßsystemlösungen vorgestellt sowie bezüglich ihres Kosten/Leistungsvermögen bewertet werden.