Lecksuche NACH der Wasserdruckprüfung - einer der häufigsten Fehler bei der Dichtheitsprüfung!
G. Schröder, F. Pauly, Forschungszentrum Jülich; J. Payão,Universidade Federal, Rio de Janeiro (BRA)
ABSTRACT
Nach einer Druckprüfung mit Wasser, wie sie z.B. von der DruckbehV für alle Behälter gefordert wird, sind kleinere Lecks bis hin zu einer Größenordnung von etwa 10-5 mbar·s-1 hoffnungslos mit Flüssigkeitsresten verstopft. Bei einer anschließenden Dichtheitsprüfung nach der Tracergasmethode (z.B. der bekannten Helium-Dichtheitsprüfung) lassen sich diese Leckstellen in der Regel dann nicht mehr detektieren. Das kann gravierende Folgen haben, wenn an diesen Behälter höhere Dichtheitsanforderungen, z.B. Gasdichtheit, gestellt werden, denn dem Prüfer und Kunden wird ein einwandfreier Behälter vorgetäuscht. Abhilfe können nur ein langwieriger Ausheizprozeß vor der Dichtheitsprüfung bei Temperaturen weit über 100°C oder eine andere Prüfstrategie schaffen.
Im Vortrag wird ausführlich auf diese Problematik eingegangen.