| DGZfP 2000 Sitzung: Durchstrahlungsprüfung | ![]() |
Als alternatives Prüfverfahren zu den bislang durchgeführten mechanischen Schlag- und Biegeversuchen, die die in der Realität während des Betriebs auftretenden komplexen Biege- und Schwingbeanspruchungen zum einen nicht simulieren können und die zum anderen sogar Schädigungen in der Lötfläche induzieren, eignet sich die Röntgendurchstrahlungstechnik.
Durch die Kopplung der Radioskopie mit elektronischem Bildeinzug und nachgeschalteter digitaler Bildverarbeitung wird die Voraussetzung für eine automatisierte Prüfung der Verbundstellen mit hoher Geschwindigkeit geschaffen. Der Prototyp eines derartigen automatischen Prüfsystems zur Fehlerfindung in Lötflächen zwischen Hartmetallschneiden und Stammblatt von Kreissägen wird vorgestellt, welches aus den rechnergesteuerten Komponenten Röntgenröhre, Manipulator und Detektor besteht. Mit Hilfe einer auf die Problemstellung adaptierte Bildverarbeitungskette werden dem Prüfer Bilder bereitgestellt, die ihn bei der Fehlererkennung und -bewertung unterstützen und so eine Aussage über den Sicherheitszustand des Lötnahtbereiches ermöglichen.