| DGZfP 2000 Sitzung: Otto-Vaupel Vortrag | ![]() |
Namhafte Vertreter großer Industrieunternehmen Österreichs wie z.B. die Vereinigten Österreichischen Eisen- und Stahlwerke, haben sich bereits in den 50-iger Jahren mit der Eindringprüfung ausreichend beschäftigt.
Die erste Richtlinie über die zerstörungsfreie Prüfung mit Eindringmitteln, welche im Septemer 1974 im Rahmen der Fachzeitschrift Schweißtechnik veröffentlicht wurde, wurde durch eine Arbeitsgruppe des Ausschusses Schweißnahtprüfung der ÖGS*) entworfen und zur Anwendung empfohlen, bis eine entsprechende Norm in Österreich vorliegt.
Durch die Gründung der Österreichischen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung im Jahr 1979 wurde die Normenarbeit in Österreich forciert und u.a. dann die ÖNORM M 3030, Zerstörungsfreie Prüfung, Eindringverfahren im Jahr 1981 veröffentlicht
Aufgrund einiger Ungereimtheiten in dieser Norm wurde dann die im Jahre 1989 erschienene und überarbeitete DIN 54152 sehr gerne angenommen und in Österreich zur Anwendung empfohlen.Entsprechend der Entwicklung im europäischen Normenwerk wurde im April 1997 die ÖNORM EN 571-1, Zerstörungsfreie Prüfung Eindringprüfung, Teil 1: Allgemeine Grundlagen in Österreich verlautbart und es besteht die begründete Hoffnung, daß diese und auch noch viele andere Normen den Schritt ins neue Jahrtausend ohne Probleme überdauern.
Vielleicht haben diese ersten Kontakte wegweisend dazu geführt, daß sich der Autor bis heute intensiv mit der Eindringprüfung als Vorsitzender des Unterausschusses Eindringprüfung (UA-P/V) der ÖGfZP beschäftigt.
Im Rahmen dieses Beitrages sollen jedoch auch alle anderen klassischen zerstörungsfreien Prüfverfahren nicht unerwähnt bleiben. Schier unerschöpflich sind die oft heiteren Gegebenheiten mit den Kollegen aus dem eigenen Unternehmen, aber auch jene Kontakte mit Berufskollegen und Freunden aus dem In- und Ausland.
Es macht Freude im Rahmen dieser Jahrestagung in der Vergangenheit zu schmökern, heiteres und besinnliches Revue passieren zu lassen, und sich dabei an Gegebenheiten der vergangenen 40 Jahre zu erinnern.
Vielleicht helfen uns diese Erinnerungen und Gedanken dabei, die ZfP neu einzuordnen um den "Übergang zum 3. Jahrtausend" zu vollziehen.
*) Österreichische Gesellschaft für Schweißtechnik