Wärmetauscherprüfung, klassischer Geräteaufbau, Bustechnik, digitale Signalprozessoren, Mehrfrequenztechnik, Digitaloszillator, frei programmierbare Signalform, numerische Demodulation, Digitalfilterung, adaptive Filterung, digitale Signalauswertung und BildverarbeitungAlle Wirbelstrom-Prüfverfahren arbeiten im Prinzip nach dem gleichen System: Mittels geeigneter Anregung, z. B. durch Spulen, wird im Prüfmaterial Wirbelstrom erzeugt. Dieser Wirbelstrom hängt ab von den Eigenschaften des Prüfmaterials wie z.B. seiner Leitfähigkeit und seiner magnetischen Permeabilität, aber auch davon, ob das Material Schädigungen aufweist, die den Wirbelstrom in seiner Ausbreitung beeinflussen. Die Wirbelströme im Prüfmaterial erzeugen ihrerseits selbst wieder Magnetfelder, die durch geeignete Sensoren von außen nachgewiesen werden können. Wirbelstromprüfgeräte machen nun nichts anderes, als einerseits die Magnetfelder zur Erregung von Wirbelströmen zu erzeugen und andererseits die magnetischen Auswirkungen der Wirbelströme zu messen und in ausgeklügelter Weise zu verarbeiten.Die Einführung der Digitaltechnik vollzog sich über mehrere Schritte. Zunächst wurden die Ausgangssignale von Wirbelstromgeräten zur Weiterverarbeitung durch Computer digitalisiert. Danach wurden einzelne Komponenten der Prüfgeräte selbst im Zusammenhang mit der Einführung von Mikroprozessoren digitalisiert, damit beispielsweise eine Geräteparametrierung von außen erfolgen konnte und die Geräte softwareseitig flexibler programmierbar waren. Zuletzt erfolgte die Einführung digitaler Signalprozessoren, die die Funktion verschiedener Hardwarekomponenten übernehmen konnten. Bis vor kurzem waren jedoch immer noch einige analoge Komponenten unersetzlich, beispielsweise bei der Erzeugung der Wirbelströme, bei der Verarbeitung der Wirbelstrom-Meßsignale (Demodulation) und der Unterdrückung von Störeffekten durch Signalfilterung (Frequenzfilter).