Konstruktions- und fertigungsbedingte Gegebenheiten; schweißtechnische Rekonstruktion; funktions- und beanspruchungsbezogene Vorgaben; Anforderungsprofile VT, UT, MT, PT; Erfahrungssammlung; Blick in die ZukunftKonstruktions- und fertigungsbedingte Gegebenheiten und Besonderheiten, schweißtechnische Rekonstruktion,funktions- und beanspruchungsbezogene vorgaben, Anforderungsprofile VT, UT, MT, PT. Erfahrungssammlung, Blick in die ZukunftIm Gasturbinenbau wird ferritscher Stahguß für Gehäuse von 1 bis ca, 18 l bei Betriebstemperaturen bis ca. 600 °C eingesetzt.Aufgrund von geometrischen Besonderheiten, maschinellen Fehlbearbeitungenoder Zusatzforderungen müssen Fertigungsschweißungen zwecks Rekonstruktion der Bauteilgeometrie durchgeführt werden, um die funktionellen Gebrauchseigenschaften wiederherzustellen. Die ZfP hat große Bedeutung bei der Bewertung der Gebrauchseigenschaftenderart der funktions- und beanspruchungsbezogener Rekonstruktionen. Folgende ZfP-Verfahren kommen in Abhängigkeit der Aussagekraft der einzelnen Prüfverfahren sowie in Abhängigkeit des Schweißverfahrens der damit zuerwartenden Fehlercharakteristik und des Schweißzusatzwerkstoffes sinnvoll zur Anwendung: UT, MT, PT, VT. Die Prüfungen erfolgen auf der Basis der geltenden Normen und der bauteilbezogenen Prüfanweisungen. Die Bewertung erfolgt nach DIN 1690 Teil 2 unter der Berücksichtigung der Reproduzierbarer Registriergrenzen und der beanspruchungsorientierten zulässigen Anzeigenmerkmale sowie der gezielten Oberflächenkriterien.
Diese zerstörungsfreien Prüfungen und Bewertungen dienen unter Berücksichtigung der schweißtechnischen Qualifikation und Erfahrung als Entscheidungsgrundlage für die Weiterverwendbarkeit des Bauteils.