Im Mittelpunkt des Beitrages steht die Frage, inwieweit die zerstörungsfreien Methoden zur Analyse der chemischen Zusammensetzung von Materialien in den Prüfkörper eingreifen und die Materialcharakteristik verändern, d.h. also, inwieweit die allgemein zur Verfügung stehenden Methoden zerstörungsfrei beziehungsweise zerstörungsarm sind.Die Methoden (Spektralanalyse, mikrochemische Analyse, Röntgenfluoreszenzanalyse, Aktivierungsanalyse) und ihre Anwendungsbereiche werden kurz beschrieben und unter dem genannten Gesichtspunkten bewertet,
Hierbei stellt sich heraus, daß keine der Methoden als durchgehend zerstörungsfrei im Strengen Sinn betrachtet werden kann, Weiterhin wird diskutiert, inwiefern dieses Ergebnis auf andere zerstörungsfreie Prüfmethoden erweitert werden kann beziehungsweise muß,
Schließlich Werden einige typische Anwendungsbeispiele aus dem Bereich der Bauteil- und Halbzeugprüfung sowie der Untersuchung von Kunstgegenständen angeführt.