Betastrahlung, Photonenstrahlung, StaubmessungEs wird ein Meßverfahren für die dynamische Erfassung von Staubkonzentrationsverlaufen beschrieben, Für die schnelle, kontinuierliche Messung von Staubdichten bei Explosionsablaufen kommt nur ein zerstörungsfreies Verfahren in Frage. Hierbei muß der Ablauf der Staubbewegung weitestgehend vom Meßvorgang unbeeinflußt bleiben, da der Meßwert sonst nicht repräsentativ ist, d. h. es muß quasi-berührungsfrei gemessen werden. Diese Bedingungen sind bei der Verwendung von Strahlungsabsorption nahezu vollständig erfüllt. Theoretisch kann jede Art von elektromagnetischer oder Teilchenstrahlung zum Einsatz kommen. Art und Flußdichte der Strahlung werden je nach den Versuchsbedingungen (Dichte und durchschnittliche Ordnungszahl des Staubs, Größe des Meßvolumens und andere) ausgewählt. Da es sich bei dieser Anwendung tun sehr schnelle Abläufe handelt, müssen die Messungen kurz, etwa je eine Sekunde, und in schneller Folge ausgeführt werden. Um unter diesen Bedingungen eine akzeptable Signalstatistik zu erreichen, müssen Strahler mit hoher Flußdichte und Detektoren mit entsprechender Zählwirksamkeit ausgewählt werden. Weiche Röntgen- oder g-Quanten aus Radienuklidquellen sowie b-Strahlung wurden verwendet. Als Detektor hat sich ein kleiner Nal(T1)-Szintillationskristall als am besten geeignet erwiesen. Das Verfahren ist noch in der Entwicklungsphase. An dieser Stelle sollen die ersten Ergebnisse vorgestellt werden.