Für die Ermittlung der elastischen Konstanten von Werkstoffen mit konventionellen Prüfmethoden stehen häufig die geforderten Probengeometrien nicht zur Verfügung. Die Ultraschallgeschwindigkeiten der longitudinalen und transversalen Weiten können planparallele Proben mit Dicken > 5 mm mit guter Genauigkeit gemessen werden, so daß auf diesem Wege elastische Konstanten an kleinen isotropen Materialien bestimmt worden können. Die elastischen Konstanten berechnet man mit den folgenden Gleichungen:Mit den EinkristallenSilicium Si, ß-Quarz SiO2, Periklas MgO, Korund Al2O3 wurde die Eignung des Verfahrens auch für homogene anisotrope Materialiengezeigt. Die Messung der Longitudinal- und Transversalwellengeschindigkeitenerfolgte in den verschiedenen kristallographischen Achsen sowie durch schrittweisesDrehen des transversalen Ultraschallsenders und -empfängers in verschiedenenRichtungen.Mit der Ultraschallgeschwindigkeitsmessung ist eine geeignete Methode, auch anhomogenen anisotropen Einkristallen mit kleinen und für andere Verfahrenungeeigneten Probengeometrien die elastischen Konstanten richtungsabhängig zubestimmen