NDTnet - July 1999, Vol. 4 No.7Ein neues Konzept zur radiographischen Wanddickenbestimmung
Y. Onel, U. Ewert, Berlin
ABSTRACT Die radiographische Wanddickenbestimmung von Rohren und rohrähnlichen Objekten basiert auf der Auswertung von Schattenaufnahmen. Dabei wird die Wanddicke im allgemeinen aus dem Abstand der Abbildung der Rohraußen- und -innenwand, korrigiert mit der aufnahmebedingten Vergrößerung, bestimmt. Hierbei treten aufgrund von Ableseungenauigkeiten und Abbildungsunschärfen z.T. erhebliche Fehler auf. Die numerische Analyse von digitaalisierten Profilabbildungen führt zu einer Verbesserung der Genauigkeit bei der Wanddickenbestimmung, wobei die digitalisierten Daten von Speicherfolien, Flachdetektoren oder abgetasteten Filmen verwendet werden können. Die automatische Detektion der Außeen- und Innenwand erfolgt herkömmlich durch die Analyse numerisch gefilterter Querprofile. Die bekannten Filteralgorithmen führen zu einer Verschlechterung des SNR und versagen bei Abbildungsunschärfen. Durch Kombination der Wanddickenprofilauswertung mitt der Computertomographie wird die Profilanalyse unabhängig von der Meß- und Abbildungsunschärfe und es erfolgt keine Verringerung des SNR. Die Meßgenauigkeit wird durch dieses Verfahren erhöht. Durch die verfahrensbedingte Unabhängigkeit von der Abbildungsunschärfe, kann vor Ort mit geringeren Film-Fokus-Abständen und damit wesentlich schneller gearbeitet werden. Die Anwendung von Positionstestkörpern ermöglicht darüber hinaus eine Erhöhung der Genauigkeit bei der Korrektur der geometrischen Vergrößerung.
Abstract Source: DGZfP Jahrestagung, Celle, Mai 10.-12. 1999, Kurzfassungen.
Full-Text Source: DGZfP Jahrestagung, Bamberg, SEP 7-9 1998. Berichtsband in Druck, ISBN ...
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