NDTnet - July 1999, Vol. 4 No.7Das Wirbelstrom-Verfahren auf die Schiene gebracht: Prüfung betriebsbedingter Schädigungen an Eisenbahnschienen mit Wirbelstrom-Verfahren
M. Junger, Frankenthal; M. Thomas, Berlin; R. Krull, Kirchmöser
ABSTRACT Das Streckennetz der Deutschen Bahn unterliegt einer permanenten Überwachung. Nach der deutschen Vereinigung hat es sich in seinem zusammenhängenden Umfang nochmals deutlich vergrößert. - Grund genug, nach neuen und verbesserten Prüfverfahren zu suchen, um einerseits die größtmögliche Sicherheit des Schienenverkehrs zu erreichen und andererseits den Unterhalt des Schienennetzes möglichst wirtschaftlich zu gestalten. Seit vielen Jahren werden ZfP-Verfahren zur Prüfung eingebauter Schienen eingesetzt, wie zum Beispiel Ultraschall-Verfahren. Relativ jung ist dagegen der Einsatz von Wirbelstrom-Verfahren, der zur Zeit in großem Umfang in Laborversuchen erprobt wird. Hierbei ist die Bewertung betriebsbedingter Schädigungen hinsichtlich der Schadenstiefe und des Schädigungs-Schweregrades besonders wichtig.
Es wird über die Untersuchungen an typischen Schädigungen (wie Headchecks und Squats) berichtet und die Möglichkeiten, mit speziell angepaßten Wirbelstrom-Sensoren und Wirbelstrom-Verfahren eine möglichst gute Zuordnung zu Schadenstiefe und Schädigungs-Schweregrad vorzunehmen. Anhand der erreichten Ergebnisse wird außerdem über die eingesetzten bildgebenden Auswerteverfahren und intelligenten Signalverarbeitungsmethoden berichtet.
Abstract Source: DGZfP Jahrestagung, Celle, Mai 10.-12. 1999, Kurzfassungen.
Full-Text Source: DGZfP Jahrestagung, Bamberg, SEP 7-9 1998. Berichtsband in Druck, ISBN ...
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