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Die Tatsache, daß Katastrophen wie der Untergang der "Titanic" und danach der 1. und der 2. Weltkrieg Anlaß gaben, über das Auffinden erst von Eisbergen, dann von U-Booten und schließlich von Fehlstellen in Blechen und Halbzeug nachzudenken und anwendungstechnische Lösungen dafür zu entwickeln, sollte nicht zu der verbreiteten Fehlmeinung führen, daß nur unter solchem Druck technische Weiterentwicklung geschieht.
Die stürmische Entwicklung der Ultraschallprüfung in den 50er Jahren beweist genau das Gegenteil: Die Anforderungen an höhere Sicherheit im Fahrzeugbau und dadurch ausgelöst verbesserte Produktqualität bei Stahl- und Röhren-wer-ken, Schmieden und Gießereien, später auch die Zwänge der Produkthaftung und des Qualitätsmanagements erwiesen sicd Röhren-wer-ken, Schmieden und Gießereien, später auch die Zwänge der Produkthaftung und des Qualitätsmanagements erwiesen sich als starke Antriebskräfte stetiger, zuweilen stürmischer Weiterentwicklung. In Deutschland begannen 1949 zwei Persönlichkeiten mit der Entwicklung von Ultraschallgeräten, ohne Kenntnis voneinander, aber gleichermaßen basierend auf Veröffentlichungen des Amerikaners Firestone: Josef Krautkrämer und Karl Deutsch, letzterer zusammen mit Hans Werner Branscheid.
Die Entwicklung der Ultraschall-Prüftechnik in der Folgezeit wird unter zwei Aspekten dargestellt: Der Gerätetechnik und der Automatisierung.
Ein Endzuustand ist heute noch keineswegs erreicht. Die immer weitergehende Einbindung in die EDV, vollständige und vom Prüfer unabhängige Dokumentation der Prüfergebnisse sowie verbesserte Aussagen über Fehlerart und -form bestimmen die derzeitige Weiterentwicklung.
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