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Die phasenempfindliche Radiographie setzt eine transversal kokärente Quelleneigenschaft voraus, wie sie an der ESRF Grenoble gegeben ist. Hoch-auflösende Bilder, die in relativ großer Entfernung vom durchstrahlten Objekten erhalten wurden, enthalten im gestreuten Strahl aufgrund der Interferenzphänomene Informationen über die Phasenänderungen der Wellen im Objekt. D.h. die Phasenkontrastradiographie ist eine exzellente Technik zur Untersuchung von Objekten mit sonst unzureichendem Amplitudenkontrast. Die Verbindung der phasenempfindlichen Radiographie mit Rekonstruktions-algorithmen erlaubt darüber hinaus die Ausführung von Phasenempfindlicher Röntgentomographie. Dies und der im Vergleich zur Röntgeninterferometrie wesentlich vereinfachte apparative Aufwand zur Messung der Fresnel-beugungsbilder (kohärente Quelle, Monochromator, Bildschirm) favorisiert die Entwicklung Phasenkontrastrastmethode zu einer völlig neuartigen, einfachen und schnellen Methode der Mikro-ZfP.
Es werden die Grundprinzipien der Methode erläutert und ihr Potential für die ZfP anhand von Beispielen demonstriert.
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