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1. Informationen über die Fehlererkennbarkeit von oberflächennahen Einschlüssen in Stabstahl
2. Vergleich der angebotenen Anlagen zur Vorbereitung einer entsprechenden Investition
Versuchsbeschreibung
Es wurden 22 blank geschälte Stäbe (Ø = 25 bis 65 mm) mit natürlichen Innenfehlern für die Versuche ausgewählt. Die Versuchsstäbe wurden an 5 Ultrasccschallanlagen über den gesamten Querschnitt geprüft. Hierbei handelte es sich um 3 rotierende und 2 stationäre Systeme. Ein stationäres System war nur für die Senkrechteinschallung ausgelegt. Die anderen Anlagen arbeiteten mit Senkrecht- und Winkeleinschallung.
Die Prüfbedingungen und Parameter wurden von den Anlagenbetreibern unter der Vorgabe gewählt, möglichst alle Innenfehler bei vertretbarem Pseudofehleranteil aufzufinden. Damit eine Zuordnung der Anzeigen möglich war, wurden die Signale ortsgestreu aufgezeichnet.
Die Gegenkontrolle der Ergebnisse erfolgte durch 3 verschiedene Untersuchungs-methoden:
| Fehlergrößen: | < 100 µm | 35 bis 45 % | Fehlerlängen: | 5 bis 20 mm | 40 bis 70 % | 100 bis 200 µm | 60 bis 70 % | 20 mm | 50 bis 90 % | 200 µm | 90 bis 100 % |
Unabhängig von der Ultraschallanlage werden nur Fehler über 200 µm Durchmesser sicher gefunden. Die kürzeste reproduzierbar erkennbare Fehlerlänge ist von der Fehlergröße und der Prüfgeschwindigkeit abhängig. Aufgrund derrr detaillierten Versuchsergebnisse wurde eine Anlage mit rotierendem System für die Vollquerschnittsprüfung von Rundstabstahl bestellt.
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