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Dies ermöglicht die Anwendung von Auswertealgorithmen, die teilweise aus der Seismik stammen. Als erste ist daabei die Lokalisierung der Schallemissionsquellen zu nennen. Diese wiederum ist die Grundlage für weitergehende Analysen wie beispielsweise der Momententensoranalyse, einem Verfahren das Aussagen über den Bruchtyp, die Orientierung der Bruchflächen und derr Größe des zugrunde liegenden Bruches ermöglicht. Die Anwendung dieser Verfahren auf Beton ist relativ neu und durch die große Inhomogenitüt und der damit verbundenen starken Dümpfung des Materials auch nicht trivial. Trotzdem sind solche Untersuchungen aaber durch die in großer Anzahl auftretenden Sprödbrüche sehr lohnend. Anders als unbewehrter Beton versagt Stahlfaserbeton nicht spröde, sondern quasi-duktil, indem die Fasern nach dem Bruch der Betonmatrix die auftretenden Spannungen aufnehmen. Diese Fähhigkeit der Fasern wird von ihrem Verbundverhalten bestimmt, das bei Ausziehversuchen näher untersucht werden kann. Die Analyse der dabei auftretenden Schallemissionen zeigt auf, welche Bereiche der Faser auf welche Art besonders beansprucht werden. Modelllversuche bestütigen die so gefundenen Versagensmuster.
Beim Werkstoff Stahlfaserbeton unter Biegebeanspruchung äußern sich die Fasern in der Bildung einer breiten Schüdigungszone anstelle einzelner Risse. Die Abhängigkeit dieser Zone von Parametern wie Fasergehalt, Faserart und Faserlänge läßt sich mit Hilfe der Schallemissionsanalyse ebenfalls gut untersuchen.
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