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Am Institut für Kerntechnik und Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IKPH) wurde aufgrund seiner Robustheit, seiner hohen Prüfgeschwindigkeit und Prüfgenauig-keit sowie der Möglich keit zur berührungslosen Ankopplung das MeBverfahren der Harmonischen-Analyse von Wirbelstromsignalen ggezielt weiterentwickelt. Die ursprüngliche Zielsetzung lag in der zerstörungsfreien Bestimmung mechanisch-technologischer Kennwerte von Feinblechen in der Automobil- und Stahlindustrie. Wie sich jedoch anhand einer Vielzahl von Anwendungsfällen aufzeigen läßt, besitzt das Verfahren aufgrund der aufgeführten Vorteile auch in anderen Bereichen der zerstörungsfreien Materialcharakterisierung ferromagnetischer Werkstoffe ein großes Anwendungspotential.
Das indirekt arbeitende Meßverfahren der Harmonischen-Analyse von Wirbelstromsignalen basiert auf dem werkstoffphysikalischen Zusammenhang zwischen gesuchten mechanisch-technologischen und meßtechnisch erfaß-baren elektromagnetischen Werkstoffeigenschaften. Im Gegensatz zum rein sinusförmigen Erregersignal des Plrüfsensors enthält das Meßsignal aufgrund der magnetischen Hysterese charakteristische, höherharmonische Amplituden-anteile. Zur Kalibrierung des Meßsystems werden geeignete Meßgrößen automatisch ausgewählt und mittels speziell entwickelter Analysealgorithmen mehrdimensional mit den zu prüfenden Materialeigenschaften korreliert.
Vorgestellt werden Ergebnisse der zerstörungsfreien Bestimmung des Gefügezustandes und der mechanisch-technologischen Eigenschaften, wie z.B. der Streckgten, wie z.B. der Streckggrenze und Zugfestigkeit, der Randärte und Einhärtetiefe sowie des Vergütungszustandes von Grauguß-, Schmiede und Maschinenbauteilen.
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