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Der Primärdatensatz wird an Rissen unterschiedlicher Tiefe, aber gleicher Breite, aufgenommen. Zur Bestimmung der Tiefe von Materialschädigungen erfolgen die Messungen bei verschiedenen Frequenzen, da über die frequenzabhängige Eindringtiefe der Wirbelströme in das Material Informationen aus der Tiefe ableitbar sind. Der Primärdatensatz Y ist damit abhängig von 3 Einflußgrößen. Dies sind der von der Sonde zurrückgelegte Weg x, die Meßfrequenz f und die Rißtiefe t. Der Datensatz Y kann in mehrere Ebenen eingeteilt werden. Die Daten jeder Ebene sind abhängig vom Weg x und der Meßfrequenz f. Jede Ebene ist einer Rißtiefe zuzuordnen. Ein Punkt aus Y ist nun in 1. Näherung durch
beschreibbar. In n-te Näherung ergibt sich eine Reihenentwicklung nach
mit k = p .
Die Faktoren api , bpj bzwpk werden so bestimmt, daß der Beschreibungsfehler minimal wird. Sie können in Vektoren Ap(x), Bp(f) und Cp(t) zusammengefa. cpk werden so bestimmt, daß der Beschreibungsfehler minimal wird. Sie können in Vektoren Ap(x), Bp(f) und Cp(t) zusammengefaßt werden.
Aufgrund ihrer Orthogonalität sind die Vektoren Cp(t) in einem kartesischen Koordinatensystem darstellbar. Dadurch entsteht eine für Rißtiefen charakteristische Kalibrierkurve. Die Vektoren Ap(x) und Bp(f) ermöglichen die Extraktion neuer Merkmalswwerte aus gemessenen Daten an unbekannten Rissen, die im Merkmalsraum der Vektoren Cp(t) als "Meßkurve" dargestellt werden können. Der Punkt auf der Kalibrierkurve mit dem kürzesten Abstand zur "Meßkurve" zeigt die gesuchte Tiefe an.
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