Abstract:
Prüfung auf Risse in Fernrohrleitungen - Aufgabe und Lösung
O.A. Barbian, H. Willems, Stutensee; R. Neumann, Saarbrücken; H. Stripf,
Karlsruhe; H. Gries, Köln
Broken Gas Pipe coursed by stress corrosion cracking (SCC)
Europäische Fernrohrleitungsbetreiber (Pipelinebetreiber) müssen, von den Behörden dazu aufgefordert und von Gutachtern
überwacht, einige Male in der Lebenszeit einer Pipeline nachweisen, daß ihr System noch sicher ist in Ermangelung einer
besseren Methode wurde in den zurückliegenden Jahren eine Wasserdruckprüfung durchgeführt. Diese Art der Prüfung
demonstnerte auf jeden Fall, daß im Augenblick kein Fehler in der Leitung existiert, der unter der angelegten Belastung zum
Versagen führt. Es war allerdings auch nicht sichergestellt, daß nicht Fehler vorhanden sein können, die nach einem Betrieb
beliebiger, also auch sehr kurzer, Dauer zu Leckagen oder Brüchen führen können. Zudem ist das Entsorgen des
verunreinigten Wassers am Ende einer Druckprobe, vor allem bei Ölleitungen, ein enormes Umweltproblem.
Das Vorhandensein von Korrosionsschäden und deren Ausmaße ließ sich durch Geräte (Molche) die auf der Basis der
Ultraschallprüftechnologie die Wanddicke bestimmen, fest stellen. Ebenso ist es schon lange möglich, mit sogenannten
Kalibermolchen Querschnittsveränderungen wie Ovalitäten und Beulen zu bestimmen. Die einzige, jedoch gravierende Lücke
klaffte in dem Bereich der Rißfindung und Rißbeschreibung.
Angeregt von Betreibergesellschaften, beraten von Behörden und TÜV's, unterstützt von Forschungseinrichtungen machte sich
Pipetronix daran, einen derartigen Molch zu entwickeln. Diese Präsentation beschreibt die gestellte Aufgabe (kleinster sicher
aufzufindender Riß an jeder Stelle der Rohrwand, an jedem Ort in der Pipeline) mit den dazugehörenden äußeren
Randbedingungen (Pipelinelänge, Druck, Temperatur, Energieversorgung, Da tenmenge) und demonstriert die Lösung: den
UltraScan CD (Ultraschallmolch zur Prüfung auf Risse). An Hand von Inspektionsergebnissen von mehr als 1.000 km Pipeline
wird die erreichte Qualität und Zuverlässigkeit des Systems aufgezeigt.
Source:
Abstracts of the annual DGZfP NDT Conference Dresden '97. (Conference Report)
Contact for the proceedings:: DGZfP Berlin Email: mail@dgzfp.de
©copyright Rolf Diederichs 01. July 1997, info@ndt.net