Um die Qualität der Prüfaussage, bei gleichzeitiger Reduzierung der Prüf- und Auswertezeit weiter zu verbessern wurden in
der jüngsten Zeit neue blendenfrei arbeitende Ultraschallprüfsysteme für wiederkehrende Ultraschallprüfungen entwickelt und
in Teilbereichen der druckführenden Umschließung eingesekt. Als wichtigste Aspekte haben sich beim Einsatz der neuen
Prüfsysteme die Erfassung der Meßwerte, die Reduzierung der Datenmenge und die Prüfergebnisdarstellung erwiesen.
Konkret bedeutet dies, daß Optima bestimmt werden müssen hinsichtlich:
Digitalisierungsrate für das Analogsignal
Abtastrate bei der Aufnahme von Urdaten in Form von HF-Daten, so daß der
Infomationsverlust vertretbar ist und eine Fehleranalyse z. B. mit synthetischer Apertur
Fokus Technik (SAFT), akustischer Holographie möglich ist
Anzahl der Pixel pro Datenaufnahmebereich bei Urdaten in Form von A - Bild Daten,
so daß eine zuverlässige Fehlerbeschreibung möglich ist. Als Maßstab dienen die
Ergebnisse von vorangegangenen wiederkehrenden Prüfungen
Umfang der Auswertung am Bildschirm
Außerdem ist in der Prüfdokumentation / den Projektionsbildern eine strikte, überprüfbare
und gekennzeichnete Trennung zwischen unveränderbaren Parametern
(Anzeigenerwartungsbereiche, Prüfempfindlichkeit, Prüfsystemkennwerte, u. s. w.) und
veränderbaren Parametern (Klassierung, Maßstab) erforderlich.
Anhand von Testkörpermessungen und Prüferfahrung werden aus unserer Sicht Anforderungen an das Prüfsystem genannt bei
deren Umsetzung ein Qualitätsrückgang bei der Fehlererkennbarkeit - und beschreibung vermieden werden kann. Diese sollen
bei der Uberarbeitung der DIN 25 435-1 berücksichtigt werden.