Abstract:
Praktische Erfahrungen bei der automatisierten Ultraschallprüfung manuell verschweißter Pipeline-Verbindungsnähte
H. Heckhäuser, H. Thiele, Herne; B. Rühlmann, Kassel
Die Vorgaben an die Prüfleistung einer automatisierten Ultraschall-Schweißnahtprüfung während der Montage von Pipelines
bedingen das Multi-Prüfkopf-Konzept, um die gesamte Schweißnaht in einem Umlauf der Prüfköpfe parallel zur Naht
abzudecken.
Es wird das praktische Gerätekonzept vorgestellt, das sich im Baustelleneinsatz bewährt hat.
Die Datenerfassung und Datenbewertung muß so ausgelegt sein, daß unabdingbare Eigenschaften des Prüfobjektes, z. B.
Dimensionsabweichungen nicht zu Fehlinterpretationen von Anzeigen führt.
Spezielle Bedeutung kommt der Trennung von Form- und Fehlerechos im - beim manuellen Schweißen gegebenen -
unregelmäßig verlaufenden Wurzelbereich zu.
Die Lösungen werden vorgestellt.
Das übliche Pipelinematerial weist anisotrope Eigenschaften auf, die erheblichen Einfluß auf die Ausbreitungsbedingungen des
Ultraschalls zeigen und unbedingt zu berücksichtigen sind.
Es werden die Unterschiede zur manuellen Ultraschallprüfung nach gültigen Spezifikationen vorgestellt und praktische
Ergebnisse berichtet.