* Die Schallamplitude an der
Wurzel ist hoch, erwartungsgemäß insbesondere für 70°-Longwellen wegen des Anteils der sekundären Kriechwelle, aber
auch für kleinere Einschallwinkel und fur T-Wellen.
* Die Abschattung des primaren Schallfeldes durch Nuten (Tiefe > 5 mm) im Grundwerkstoff erfolgt so, wie bei geradliniger
Schallausbreitung zu erwarten. Bei Nuten im Wurzelbereich (Tiefe > 5 mm) ist eine Abschattung nicht sicher zu erkennen.
* Die Mischnaht wird mit 70°- und 45°-Longwellen gut durchschallt, während die Durchschallung der Inconel-Pufferung mit
den 45°T-Prü~öpfen ungenügend ist. Die Einschallung mit einem 45°L-Prüfkopf von der Ferritseite bringt günstige
Voraussetzungen für eine Befunderkennung in der Pufferung.
* Entlang der SN ändert sich die Durchschallbarkeit erheblich (Beispiel Handschweißnaht).
* Bei Einschallung längs einer Engspalt-SN (Querfehlerprüfung) können durchgehende, reflektierte und abgelenkte
Komponente des Primärschalls bildlich dargestellt werden.
* Schallablenkung auf etwa die Hälfte des Finschallwinkels wurde bei Quereinschallung in die Mischnaht nachgewiesen
(Prüfköpfe 45SEL2, 60SEL2).
* Unterschiedliche Werkstoffe auf beiden Seiten der Schweißverbindung können zu einer Erhöhung der Schallamplitude beim
Schalldurchgang durch die SN führen.
* Der Finfluß der elektrodynarnischen Sonde auf das Meßergebnis wird diskutiert.
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