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EHochfrequenz-Ultraschall im Frequenzbereich 10-200 MHz wird eingesetzt, um die Tellerbereiche sowie die Ventilschafte im Volumen zu prüfen. Die Prüfung auf Oberflächenrisse erfolgt mit hochfrequenten Rayleighwellentechniken. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Ventilsitzfläche gewidmet. An Testventilen mit definierten Fehlstellen konnte die Nachweisgrenze fur kleine Fehler abgeschätzt werden. Untersuchungen zu verschiedenen Wellenmoden belegen, daß senkrecht eingeschallte, fokussierte Longitudinalwellen die besten Empfindlichkeiten ergeben.
Die Mikrofokus Röntgenprufung kann auch in den für den Ultraschall schwierig zu prüfenden Teller- und Tulpenbereichen sowie dem Nutbereich der Ventile eingesetzt werden. Die digitale Radiographie mit Bildverstärker und CCD-Kamera sowie die 3D-Volumenrekonstruktion wurden angewandt. Fehler geringerer und höherer Röntgenabsorption im Größenbereich bis zu herunter 40 ,um konnten gefunden werden. Für die Oberflächenprüfung an den Flächen mit anderer als nur in einer Richtung kreisförmiger Krümmung bleibt die Farbeindringprüfung unverzichtbar.
Auch integrale Verfahren, wie die Resonanzprüfung, eignen sich zwar fur den Nachweis größerer Risse, aber eher nicht fur den Nachweis sehr kleiner Einzelfehler. Somit kann ein Prüfverfahren allein die vollstandige Qualitätsprüfung nicht leisten. Die Frage der Wirtschaftlichkeit der Prüfung stellt sich daher deutlich. In dem Beitrag sollen mögliche Lösungen diskutiert werden.
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|UTonline| |Abstract Database| |Abstracts: DGZfP Dresden '97| |