Zur Untersuchung der Ultraschallausbreitung in einem 2D-Betonmodell mit im Zementsteir, verbliebenen Verdichtungsporen
wird die Elastodynamische Finite Integrations-Technik (EFIT angewendet.
Mit Hilfe der in früheren Arbeiten vorgestellten "EFIT-PS/PR"-Technik läst sich der Einfluß der Hohlraumporen auf das
frequenzabhängige Schwächungs- und Dispersionsverhalten von Longitudinal- und Scherwellen demonstrieren. Dabei zeigt
sich, daß Resonanzerscheinungen in den Schwächungskurven deutlich stärker ausfallen als in Betonmodellen ohne Poren.
Anhand verschiedener realistischer Prüfsituationen wird die zentrale Bedeutung der Porosität auf die Anwendbarkeit von
Impuls-Echo- und Impact-Echo-Verfahren an Beton verdeutlicht.