Das Ultraschallgerät upi-50 inkl. der ScanMaster Datenaufnahme- und -auswertesoftware sowie der angeschlossenen Hand-
und Automatikscanner bietet breit gefacherte Einsatzmöglichkeiten durch die flexible Adaption des Scannertyps und der
genutzten Software zur Signalverarbeitung.
Durch die Nutzung eines integrierten Pentium-Mikroprozessors sind dem Ultraschallgerät zusätzliche Aufgaben übertragbar
wie z.B. Steuerung der Scannerbewequngen und online UltraschalIdaten-Auswertungen sowie -Darstellungen.
Je nach Anwendungsfall erhält der Bediener während der Prüfung die wichtigsten Informationen auf dern Bildschirm angezeigt.
Es sind Ultraschallsignale mehrerer Kanäle, bis zu 10 Achsen einer Bewegungssteuerung online-bildgebende Ergebnisse als
auch Signalfelder für Fehlerstatistik und Überwachungsfunktionen darstellbar. Durch einfaches Anklicken von
Funktionsfeldern kann auf dem Ultraschallgerätebildschirm zwischen der Bedienung des Ultraschallgerätes und der
Bewegungssteuerung oder anderen Funktionsmodulen hin- und hergeschaltet werden. Dadurch ist ein einzigartiges interaktives
schnelles Arbeiten auf nur einem Bildschirm möglich.
In Kombination mit einem Scanner der Drehgeber-Signale an das Ultraschallgerät liefert können flächige oder linienartige
Scan-lnformationen erfaBt werden. So können mit dem gleichen System rotationssymetrische Bauteile flächige ebene und
vielfach gekrümmte Bauteile geprüft werden. Die Prüfung erfolgt hauptsächlich linien- oder mäanderförmig. Die Information je
beliebig in der Auflösung gewählten Rasterpunkt wird sofort farbig dargestelit und gespeichert. Dabei erfolgt eine Zuordnung
der Amplituden sowie der Laufzeiten zu einer 256-Farbpaletten-Skala oder auch einer Graustufendarsellung. Gespeichert
werden die Rohdaten so daß bei einer späteren Auswertung verschiedene Darstellungstormen nutzbar sind wie z.B. B-, C-,
D- TOFD- FFT-C- oder FFT-B Bilder sowie Seitenansichten als Schnittbilder und Projektionen.
Diese Darstellungen können dann wener bearbeitet werden. Es ist möglich Cursor zu setzen um bestimmte Ultraschallsignale
anzusehen und Amplituden Laufzeiten sowie Flächen auszumessen, mit Such- und Identifizieralgorithmen automatische
Fehlerlisten zu erstellen Horizontal- und Vertikalschnitte sowie Projektionen in die Bauteilebene zu legen, als auch zu zoomen
oder die Werte in einer 3-D-Darstellung zu zeigen.
Immer wichtiger wird gerade im Bereich der Prüfung von sicherheitsrelevanten Bauteilen die komplette Speicherung der
Signalbilder (A-Bilder) in hoher Auflösung, so daß später bei einer Überprüfung der Ergebnisse die gesamten Urinformationen
vorliegen. Die gespeicherten A-Bilder können dann mit kunden- bzw. anwendungsspezifischen Auswertealgorithmen oder mit
neuronalen Netzen für die Mustererkennung und Merkmalsklassifizierung analysiert werden. Dies fördert den
Automatisierungsprozeß sehr.