20 UT Abstracts (19 in German)

File Producer: FWD Förderverein Werkstoffdokumentation e.V. (DGZfP, BAM, FIZ Technik)
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    MJ: Ultraschallpruefung; Qualifikation.

  1. TI: Validation results of the pre-service ultrasonic inspections of the sizewell 'B' pressuriser steam, generators and reactor coolant pump flywheels. Ergebnisse der Qualifizierung der Ultraschallpruefung fuer Dampfdruckerzeuger, Generator und Reaktorkuehlmittelpumpen von Sizewell B.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: Sizewell B ist die erste Druckwasser-Reaktoranlage in England. Zur redundanten Absicherung der Integritaet der Primaerkreiskomponenten ist die Ultraschallpruefung vorgesehen. Die Validierung (Qualifizierung) der notwendigen Pruefsysteme inklusive der Pruefer ist Teil des Atomprogrammes in England und wird vom eigens gegruendeten 'Inspection Validation Centre' (IVC) durchgefuehrt. Die Qualifizierung der Pruefung fuer den RDB wurde bereits 1993 mit Erfolg durchgefuehrt. Im vorliegenden Bericht wird ueber die Qualifizierung der Komponenten: Reaktorkuehlmittel-Pumpenraeder, Druckerzeuger (Umfangsschweissnaehte, oberflaechennahe Zonen der Stutzen), Dampferzeuger (Umfangsschweissnaehte, Stutzeneinschweissnaehte, Stutzenkanten) berichtet. Insgesamt wurden dreizehn 1:1-Testkoerper mit definierten Fehlern hergestellt. Die quasi-realen Fehler hatten in Wanddickenrichtung Ausdehnungen von 10 - 15 mm. Die Qualifizierungsvorschrift der IVC verlangt, dass alle Fehler mit einer Nachweisrate von 100 % gefunden werden. Bei der Bestimmung der Fehlergroesse wird ein Messfehler von 30 - 70 % erlaubt. Alle Qualifizierungsmessungen wurden mit der TOFD-Technik durchgefuehrt. Alle Fehler konnten mit einer Nachweisrate von 100 % nachgewiesen werden. Der Messfehler bei der Groessenbestimmung lag zwischen 2,6 und 3,6 mm. (Walte, F.).
    AU: Conroy-P-J; Leyland-K-S.
    IN AEA Technol., Risley, GB.
    SO Konferenz-Einzelbericht: 13th International Conference on NDE in the Nuclear and Pressure Vessel Industries, Kyoto, J, 22-25 May 1995, (1995) Materials Park: ASM Int., Seite 177-185 (9 Seiten, 6 Bilder, 2 Tabellen, 6 Quellen), ISBN 0-87170-548-6.
    LG: EN English.
    AV: TIB-RN8620(13). BAM-Z-1382/96.

    MJ: austenitischer Stahlguss; Ultraschallpruefung.

  2. TI: Improvement of ultrasonic flaw detectability for austenitic stainless steel casting using local forging technique.
    Verbesserung der Fehlerdetektierbarkeit mit Ultraschall in austenitischem Stahlguss durch eine lokale Schmiedetechnik.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: Gegenstand ist die Ultraschall-Schweissnahtpruefung an speziellen Ventilen, die in Kernkraftwerken eingesetzt werden. Dazu muss sich der Ultraschall durch das Grundmetall der Ventile, einem grobkoernigen austenitischen Stahlguss, ausbreiten. Infolge starker Ultraschallstreuung und -schwaechung in solchem Material waren bisherige Versuche zur Ultraschall-Schweissnahtpruefung nicht befriedigend. Es ist aber bekannt, dass plastische Verformung des Gussmaterials mit nachfolgender Loesungsgluehung zu einer Verringerung der Austenitkorngroesse und damit zu einer Verbesserung des Signal-Rausch-Verhaeltnisses bei der Ultraschallpruefung fuehrt. Als Kompromiss zwischen einer nicht zu hohen plastischen Verformung und einer ausreichenden Verbesserung des Signal-Rausch-Verhaeltnisses schlagen die Autoren eine lokale Schmiedebehandlung mit einer wahren Dehnung (Dickenreduktion) von 10 % vor. Um den Erfolg dieser Vorgehensweise zu belegen, wurden Testkoerper nach Originaltechnologie einschliesslich der vorgeschlagenen Schmiedebehandlung mit nachfolgender Loesungsgluehung hergestellt und in Segmente zerlegt. Durch schwingende Belastung in Dreipunktbiegung wurden gezielt Ermuedungsrisse in die Schweissnaht oder die Waermeeinflusszone eingebracht. An diesen Testproben erfolgte die Rissdetektion und Risstiefenbestimmung mit Ultraschall. Der Vergleich mit den fraktographisch an den aufgebrochenen Proben bestimmten Risstiefen zeigt, dass Fehlertiefen von 10 % der Wanddicke mit einem Signal-Rausch-Verhaeltnis groesser 2 detektiert werden, und dass bei Fehlertiefen groesser 15 % der Wanddicke der Fehler der Risstiefenbestimmung nicht mehr als 3 mm betraegt. (Bergner, F.).
    AU: Tanaka-Y; Shirai-T; Kawajiri-M.
    IN Mitsubishi Heavy Industries, Kobe, J; Mitsubishi Heavy Industries, Takasago, J; Electric Power Development, Tokyo, J.
    SO Konferenz-Einzelbericht: 13th International Conference on NDE in the Nuclear and Pressure Vessel Industries, Kyoto, J, 22-25 May 1995, (1995) Materials Park: ASM Int., Seite 83-91 (9 Seiten, 14 Bilder, 3 Quellen), ISBN 0-87170-548-6.
    LG: EN English.
    AV: TIB-RN8620(13). BAM-Z-1373/96.

    MJ: Ultraschallpruefsystem; Auslassrohr; Reaktor.

  3. TI: Development of automatic ultrasonic remote-controlled in-service inspection equipment for the outlet pipes of the demonstration advanced thermal reactor.
    Entwicklung eines automatischen ferngesteuerten Ultraschallpruefsystems fuer die Betriebsueberwachung der Auslassrohre des fortgeschrittenen thermischen Demonstrationsreaktors.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: Bei dem fraglichen Reaktor handelt es sich um einen schwerwassermoderierten, leichtwassergekuehlten Reaktor mit vertikal angeordnetem Druckbehaelter. An ein Ultraschallpruefsystem fuer die Betriebsueberwachung der Auslassrohre sind folgende Anforderungen zu stellen: Anwendbarkeit fuer Rohre kleiner Durchmesser, Zugaenglichkeit der engen Zwischenraeume zwischen den Rohren sowie Automatisierung und Fernsteuerung, um die Strahlenbelastung des Pruefpersonals zu minimieren. Das Pruefsystem besteht aus einem Ultraschall-Gruppenstrahler zur Detektion von unterschiedlich orientierten Fehlern in der Rohrwand, einem Schweissnahtdetektor auf Wirbelstrombasis sowie einer Abtasteinrichtung. Der Gruppenstrahler umfasst drei 5-MHz-Wandler zum Nachweis von axialen Fehlern (Einschallwinkel 70 Grad) und Fehlern in Umfangsrichtung (Einschallwinkel 45 Grad) sowie zur Kontrolle der Kopplungsbedingungen. Bei der Lokalisierung der Schweissnaht wird ausgenutzt, dass diese im Gegensatz zum Grundmetall 8 % Ferrit enthaelt. Das Pruefsystem wurde an einem Strukturmodell des Reaktors in natuerlicher Groesse getestet. Die in der Arbeit wiedergegebenen Testergebnisse bestaetigen die Funktionstuechtigkeit und Eignung. (Bergner, F.).
    AU: Tanabe-M; Haginoya-Y; Matsunobu-T; Tomobe-T; Hasegawa-Y.
    IN Hitachi Ltd., Ibaraki, J; Electic Power Development Co., Tokyo, J.
    SO Konferenz-Einzelbericht: 13th International Conference on NDE in the Nuclear and Pressure Vessel Industries, Kyoto, J, 22-25 May 1995, (1995) Materials Park: ASM Int., Seite 17-22 (6 Seiten, 4 Bilder, 2 Tabellen, 3 Quellen), ISBN 0-87170-548-6.
    LG: EN English.
    AV: TIB-RN8620(13). BAM-Z-1363/96.

    MJ: Durchfuehrung; Reaktordruckbehaelter; Riss.

  4. TI: Inspecting the reactor vessel penetrations.
    Pruefung von Durchfuehrungen in Reaktordruckbehaeltern.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: In den Druckbehaeltern von Kernreaktoren sind im Deckel- und Bodenteil zahlreiche Durchfuehrungen fuer Steuerstaebe eingeschweisst. Die Durchfuehrungen bestehen aus Inconel 600, das zu Spannungsrisskorrosion neigt. Der Uebersichtsvortrag behandelt den Rissnachweis und die Ermittlung der Risstiefe mittels Wirbelstrom und Ultraschall. Die hierfuer speziell entwickelten Sonden werden wegen der starken Strahlung am Druckbehaelter mit einem Manipulator betrieben. Bei vorhandenen Hitzeabschirmungen werden messerfoermige Sonden eingesetzt, die in den konzentrischen Spalt zwischen Rohr und Abschirmung eingefuehrt werden. Mit Wirbelstrom werden Risse ab 0,5 mm Tiefe mit einer Ortsaufloesung von +/- 1 mm nachgewiesen. Mit zwei im Sende-und Empfangsbetrieb arbeitenden Ultraschallpruefkoepfen wird die Risstiefe ueber Rissspitzenbeugung und Laufzeitmessungen mit einer Messunsicherheit von +/- 1 mm ab 2 mm Risstiefe ermittelt. Risse an der Rohraussenseite werden mit Ultraschall ab 1 mm Tiefe nachgewiesen. (Richter, H.).
    AU: Bodson-F; Fleming-K-W.
    IN Framatome, Chalon-sur-Saone, F; BWNT, Lynchburg, USA.
    SO Konferenz-Einzelbericht: 13th International Conference on NDE in the Nuclear and Pressure Vessel Industries, Kyoto, J, 22-25 May 1995, (1995) Materials Park: ASM Int., Seite 489-494 (6 Seiten, 7 Bilder, 3 Quellen), ISBN 0-87170-548-6.
    LG: EN English.
    AV: TIB-RN8620(13). BAM-Z-1419/96.

    MJ: Unterplattierungriss; Risstiefenbestimmung.

  5. TI: UT inspection of BWR vessel head consoles.
    Ultraschallpruefung der Kopf-Konsolen an Druckbehaeltern von Siedewasserreaktoren.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: Die genannten Konsolen sind mit der Legierung-182 auf dem Abschlusskopf des Behaelters aufgeschweisst. In ihrer Umgebung ist ebenfalls mit der Legierung-182 plattiert. Bei der Wiederholungspruefung mit Farbeindringverfahren wurden Risse in der Schweissumgebung gefunden, die nach dem Ausschleifen bei der naechsten Inspektion wieder auftraten. Mit der beschriebenen Ultraschallpruefung sollte ermittelt werden, ob sich diese Risse in das Grundmaterial fortsetzen. Zu dieser Risstiefenbestimmung wurde das Laufzeit-Beugungsverfahren (TOFD = time of flight diffraction) eingesetzt. Geprueft wurde vom Stutzenloch des Kopfflansches aus. Fuer jeden Riss wurde ein individuelles TOFD-Sondenpaar hergestellt. Bei an das Pruefobjekt modellierenden Testkoerpern wurde festgestellt, dass mit dem Verfahren die Spitzen von funkenerodierten Schlitzen, die sich 3 bis 5 mm in das Grundmaterial fortsetzten, durch die Plattierung hindurch nachgewiesen werden konnten. Beim Einsatz vor Ort wurden mehrere Risse vermessen, deren Position mit dem Farbeindringverfahren ermittelt worden war. Beide Verfahren zeigten uebereinstimmende Ortung der Risse. Rissspitzen im Grundmaterial wurden bei dem untersuchten Behaelterkopf nicht gefunden. (Voelkel, U.).
    AU: Pers-Anderson-E-B.
    IN
    AB:B Tekniska Roentgencentralen
    AB:, Taeby, S.
    SO Konferenz-Einzelbericht: EPRI Reactor Pressure Vessel Inspection Conference, Olympic Valley, USA, June 4-6, 1996. Session IV, (1996) Charlotte: Electric Power Res. Inst. (EPRI), Seite 1-5 (5 Seiten, 4 Bilder).
    LG: EN English.
    AV: BAM-Z-1351/96.

    MJ: Reaktorinspektion; Manipulator.

  6. TI: URSULA. A compact robot reduces reactor vessel examination times.
    URSULA. Ein kompakter Roboter zur Reduzierung der Pruefzeiten an Reaktordruckbehaeltern.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: Die Schweissnaehte der Reaktordruckbehaelter muessen regelmaessig mit Ultraschall wiederholungsgeprueft werden. Dazu wurde bisher ein Grossmanipulator mit Namen ARIS (automated reactor vessel inspection system) eingesetzt, der von einer Grundposition aus die gesamte Kesseloberflaeche in einer Pruefzeit von 6 bis 12 Tagen inspizierte. Eine alternative Entwicklung mit Namen URSULA (ultrasonic reactor scanner un-like ARIS), mit der Transportkosten und Pruefzeit reduziert werden koennen, wird im Beitrag vorgestellt. Dieser Roboter ist so kompakt, dass zwei Geraete gleichzeitig im Reaktorbehaelter pruefen koennen, was insbesondere zu der genannten Pruefzeitreduzierung fuehrt. Die Basis des Robotersystems haftet mit drei Saugfuessen an der Kesselwand, ein elektrisch betriebener Arm mit sechs Freiheitsgraden bewegt das Ultraschallsystem. Ein innerer Ueberdruck verhindert das Eindringen von Wasser. Im einzelnen beschrieben werden das globale Positionierungssystem, Vorbereitung und Durchfuehrung der Abtastung. Verschiedene internationale Einsaetze in unterschiedlichen Kraftwerken seit Juli 1994 werden beschrieben. Als typische Pruefzeiten werden 4,5 bis 5,5 Tage genannt. (Voelkel, U.).
    AU: Glass-S-W; Triska-P-A; Fairbrother-D-B.
    IN Framatome Technol., Lynchburg, USA.
    SO Konferenz-Einzelbericht: EPRI Reactor Pressure Vessel Inspection Conference, Olympic Valley, USA, June 4-6, 1996. Session IV, (1996) Charlotte: Electric Power Res. Inst. (EPRI), Seite 1-9 (9 Seiten, 5 Bilder, 2 Quellen).
    LG: EN English.
    AV: BAM-Z-1349/96.

    MJ: Reaktordruckbehaelter; Ultraschallpruefung.

  7. TI: Inspection experience in determining fabrication flaws in a reactor pressure vessel using SAFT-UT.
    Prueferfahrung bei der Bestimmung von Herstellungsfehlern in einem Reaktordruckbehaelter mit Hilfe der SAFT-Ultraschallpruefung.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: Zweck der Untersuchungen ist die empirische Abschaetzung von Herstellungsfehlerraten zum Zwecke von bruchmechanischen Ueberlegungen. Bisher wurden in bruchmechanischen Wahrscheinlicheitsbetrachtungen eindimensionale Fehler (Fehlertiefenausdehnung) vorausgesetzt. Neuere Ueberlegungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit fuer einen Kesselbruch empfindlich abhaengt von dem Fehlerort (Oberflaeche oder Inneres), dem Fehlertyp (eben oder volumenhaft) und dem Fehlerausdehnungsverhaeltnis (Laenge /Tiefe). Im Beitrag wird das Auftreten von Herstellungsfehlern, geordnet nach diesen genannten Eigenschaften, in Druckbehaeltern fuer Leichtwasserreaktoren untersucht. Aktuelles Pruefobjekt war der Behaelter der Pressure Vessel User Research Facility (PVRUF) im Oak Ridge National Laboratory, der ca. 4,4 m Durchmesser, 13 m Hoehe und ca. 20 cm Wanddicke besitzt und aus dem Werkstoff A533B besteht. Speziell zum Auffinden kleiner Fehler wurde die Ultraschallpruefung mit SAFT (synthetic aperture focusing technique) eingesetzt. Geprueft wurden die Schweissnaht der Guertellinie und etwa die Haelfte der Umfangsnaehte zwischen der mittleren und der aeusseren Schale. 2500 Fehleranzeigen wurden ausgewertet. Dabei wurden die inneren 25 mm der Wanddicke getrennt von dem restlichen Wanddickenbereich geprueft. Weitaus die meisten gefundenen Fehleranzeigen waren auf Grund ihrer Groesse und Lage in der Wand deutlich unterhalb der Gefaehrlichkeitsschwelle. Die numerischen Ergebnisse werden in den Tabellen zusammengestellt. (Voelkel, U.).
    AU: Schuster-G-J; Doctor-S-R.
    IN Pacific Northwest Nat. Lab., Richland, USA.
    SO Konferenz-Einzelbericht: EPRI Reactor Pressure Vessel Inspection Conference, Olympic Valley, USA, June 4-6, 1996. Session I, (1996) Charlotte: Electric Power Res. Inst. (EPRI), Seite 1-15 (15 Seiten, 4 Bilder, 5 Tabellen, 5 Quellen).
    LG: EN English.
    AV: BAM-Z-1342/96.

    MJ: Ultraschallpruefung; Schweissnaht.

  8. TI: Remote controlled ISI devices for RPV bottem head.
    Ferngesteuerte Manipulatoren zur Wiederholungspruefung an Druckbehaelterboeden von Kernkraftwerken.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: Am Druckbehaelterboden eines japanischen Kernkraftwerks befinden sich eine Schweissnaht und ein Stutzen mit einer Schweissnaht. Beide Schweissnaehte sind wegen der in diesem Bereich zahlreich vorhandenen Fuehrungshuelsen der Kontrollstaebe fuer zerstoerungsfeie Pruefungen im Rahmen von Wiederholungspruefungen schwer zugaenglich. Es wurde ein ferngesteuerter Manipulator entwickelt, mit dem 40 % beider Schweissnaehte mit Ultraschall geprueft werden koennen. Das Geraet wurde enwickelt zur zerstoerungsfreien Pruefung von Bauteilen mit komplexer Geometrie. Die Positionierungsunsicherheit betrug an einem Modell bei Entfernungen bis 2 m +/- 0,5 mm. Ein 30stuendiger Einsatz an einem Reaktor verlief ohne Probleme. (Richter, H.).
    AU: Shiga-S; Mori-H; Kobayashi-K; Sasaki-T.
    IN Toshiba Corp., Yokohama, J; Tokyo Electric Power Co., Tokyo, J; Ishikawajima-Harima Heavy Industries Co., Yokohama, J.
    SO Konferenz-Einzelbericht: 13th International Conference on NDE in the Nuclear and Pressure Vessel Industries, Kyoto, J, 22-25 May 1995, (1995) Materials Park: ASM Int., Seite 29-33 (5 Seiten, 12 Bilder, 2 Tabellen, 3 Quellen), ISBN 0-87170-548-6.
    LG: EN English.
    AV: TIB-RN8620(13). BAM-Z-1365/96.

    MJ: Pruefmolch; Ultraschallpruefung.

  9. TI: Development of crawler type device using new measuring system.
    Entwicklung eines Kriechmanipulators mit Hilfe eines neuartigen Vermessungssystems.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: An der Aussenseite der Druckbehaelter japanischer Siedewasserreaktoren befinden sich Schweissnaehte, die regelmaessig mit Ultraschall geprueft werden. Dazu werden Manipulatoren verwendet, die an fest installierten Fuehrungsschienen bewegt werden. Das Bedienungspersonal ist beim Anbringen dieser Manipulatoren einer erheblichen Strahlenbelastung ausgesetzt. Der neu entwickelte Kriechmanipulator mit magnetischen Rollen arbeitet ohne Fuehrungsschienen und kann wegen seiner freien Manoevrierbarkeit an Stellen mit geringer Strahlenexposition angebracht werden. Die Position des Manipulators wird von einer fixierten Bassisstation aus mit einem Laserstrahl und einem Ultraschall-Abstandsmesser bezueglich des Azimutwinkels an einem Modellaufbau erfolgreich getestet. (Richter, H.).
    AU: Maruyama-T; Sasaki-T; Yagi-T.
    IN Ishikawajima-Harima Heavy Industries Co., Yokohama, J.
    SO Konferenz-Einzelbericht: 13th International Conference on NDE in the Nuclear and Pressure Vessel Industries, Kyoto, J, 22-25 May 1995, (1995) Materials Park: ASM Int., Seite 23-27 (5 Seiten, 8 Bilder, 2 Quellen), ISBN 0-87170-548-6.
    LG: EN English.
    AV: TIB-RN8620(13). BAM-Z-1364/96.

    MJ: Schweissnaht; Ultraschallpruefung; Kernkraftwerk.

  10. TI: Possibility of NDE first.
    Die Moeglichkeit des Vorrangs der ZfP.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: In drei Faellen waren in japanischen Kernkraftwerken an Kehlschweissnaehten Ermuedungsrisse aufgetreten, die zum Teil zu monatelangen Stillstandszeiten fuehrten. Die Schweissnaehte lagen an Lagersitzen von Kuehlwasserpumpen aus ASME A-240 Typ 304 und ASME A-351, Gr. CF3R. Die Schadensursache war in allen Faellen mangelhafte Durchschweissung und die aus der Bauteilgeometrie resultierende fehlende Moeglichkeit, die Schweissnaehte im eingebauten Zustand der Lagersitze zerstoerungsfrei zu pruefen. Aufgrund dieser Erfahrungen wurden die Bauteile umkonstruiert mit dem Ziel, optimale Pruefmoeglichkeiten fuer periodische Ultraschallpruefungen zu gewaehrleisten. Bei der Pruefung der neuen Bauteile werden Verfahren mit fokussierten Pruefkoepfen eingesetzt, die mangelhafte Durchschweissungen mit einer Unsicherheit von +/- 0,5 mm erkennen lassen. Abschliessend wird auf die Moeglichkeit eingegangen, durch Diffusionsschweissen Vergleichsfehler herzustellen, die natuerlichen Ermuedungsrissen weitgehend gleichen.(Richter, H.).
    AU: Iida-K.
    IN Shibaura Inst. of Technol., Tokyo, J.
    SO Konferenz-Einzelbericht: 13th International Conference on NDE in the Nuclear and Pressure Vessel Industries, Kyoto, J, 22-25 May 1995, (1995) Materials Park: ASM Int., Seite 3-12 (10 Seiten, 22 Bilder, 8 Quellen), ISBN 0-87170-548-6.
    LG: EN English.
    AV: TIB-RN8620(13). BAM-Z-1362/96.

    MJ: Ultraschallpruefung; austenitische Schweissnaht.

  11. TI: Fortschritte bei der kritischen Auswahl der Parameter fuer die Ultraschallpruefung von austenitischen Schweissnaehten.
    Advances in critical parameter selection for ultrasonic testing of austenitic welds.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: Nach einer zusammenfassenden Beschreibung des Standes der Kenntnisse ueber die Ausbreitung von ebenen Ultraschallwellen in austenitischem Schweissgut (Zahl der Wellenmoden, Phasen und Gruppengeschwindigkeit, Snelliussches Gesetz im anisotropen Medium, Polarisation der drei Wellenmoden, Ultraschallstreuung, die nach wie vor weitgehend unverstanden ist) werden Konsequenzen fuer die Pruefung eroertert: Schallstrahlverlauf und Reflexion an Fehlerflaechen (Fehlerortung), Stoeranzeigen durch geschwindigkeitsbedingte Aufspaltung der quasi - Transversalwelle, Veraenderung der Echohoehe durch Spreizung der Schallbuendel, durch polarisationsbedingte Aufspaltung der beiden Transversalwellen und durch Ultraschallstreuung. Mit diesen Kenntnissen lassen sich die Parameter fuer die Ultraschallpruefung, die in deutschen Regelwerken bisher nicht definitiv vorgeschrieben ist und nur als eines von verschiedenen anderen Volumenpruefverfahren zugelassen ist, besser an das Pruefproblem anpassen.
    AU: Neumann-E; Vijayendra-M-K.
    IN Bundesanstalt fuer Materialforschung und -pruefung, Berlin, D.
    SO Konferenz-Einzelbericht: Methodische Ansaetze zur Loesung von speziellen Pruefproblemen. Ausschuss fuer Ultraschallpruefung. Vortraege des Querschnittseminars. Berlin, D, 25.-26. November 1996. Deutsche Gesellschaft fuer Zerstoerungsfreie Pruefung (DGZfP), Band 56 (1996) Berlin: DGZfP, Seite 21-44 (24 Seiten, 17 Bilder, 25 Quellen), ISBN 3-931381-11-0.
    LG: DE German.
    AV: TIB-RN9938(56). BAM-Z-1739/96.

    MJ: Ultraschallpruefung; Roboter; Druckbehaelter.

  12. TI: Advanced ultrasonic inspection system upgrades for reactor vessel.
    Verbesserungen eines modernen Ultraschallpruefsystems fuer Druckbehaelter.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: In dem kurzen Uebersichtsartikel werden ein ferngesteuerter Unterwasser-Roboter - von Mitsubishi von 1986 bis 1991 entwickelt - und dessen weitere Verbesserungen fuer die Ultraschallpruefung von Druckbehaeltern fuer Druckwasserreaktoren als Ersatz fuer den alten Zentralmastmanipulator vorgestellt. Die fuer die Ultraschallpruefung wichtigen Funktionseinheiten, wie z.B. die Laserpositionierung, die optischen Kabel fuer die Datenuebertragung, der Steuerungsmechanismus und das Messdatenaufnahmesystem, werden in pauschalierter Form mit Block- und prinzipiellen Funktionsgraphiken dargestellt. Die Abtastgeschwindigkeit des Roboters betraegt 50 mm/s und seine Positioniergenauigkeit +/- 2 mm horizontal und +/- 5 mm vertikal. Seine Abtastspezifikationen, d.h. die realisierbaren Prueffunktionen, werden fuer den Grund- und Ausbautyp in Tabellen aufgelistet. Die mit dem Roboter pruefbaren Bereiche umfassen Ligament, Stutzeneinschweissnaehte, Stutzeninnenkantenbereich, Behaelterwand, Kugelboden, Deckel sowie Rundnaehte. Der aufgeruestete Roboter ist siebenachsig, hat sieben Anschlusskanaele und eine maximale Abtastgeschwindigkeit von 100 mm/s. Neben der Unterwasserkamera gibt eine On-line-Graphik saemtliche Pruefkopfbewegungen wieder. Die On- line-Datenverarbeitung kann neben dem A-Bild, die Ergebnisdarstellung in Draufsicht und Seitenansicht liefern. Die Pruefzeit verkuerzt sich mit dem Roboter von 14 auf 8 Tage, da u.a. gleichzeitig neben der Druckbehaelterinspektion im Unterwasserausweichbecken weitere Kernstruktureinheiten unter Einsatz des seitlich versetzten Manipulatorkrans geprueft werden koennen. (Brekow, G.).
    AU: Taniguchi-M; Aoyama-T; Yoshioka-K; Omichi-T.
    IN Mitsubishi Heavy Industries, Kobe, J; Mitsubishi Heavy Industries, Takasago, J.
    SO Konferenz-Einzelbericht: 13th International Conference on NDE in the Nuclear and Pressure Vessel Industries, Kyoto, J, 22-25 May 1995, (1995) Materials Park: ASM Int., Seite 103-110 (8 Seiten, 14 Bilder, 4 Tabellen), ISBN 0-87170-548-6.
    LG: EN English.
    AV: TIB-RN8620(13). BAM-Z-1375/96.

    MJ: Ultraschallpruefung; Kernkraftwerk.

  13. TI: The role of inspection and plant monitoring in assuring safety of AGR steam plant.
    Die Rolle der Pruefung und der Werkskontrolle zur Gewaehrleistung der Sicherheit einer Dampfanlage eines modernen gasgekuehlten Reaktors.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: Im Kraftwerk wird als Energiequelle ein moderner gasgekuehlten Kernreaktor verwendet. Er arbeitet bei Temperaturen von 540 Grad C bei einem Druck von 16 MPa. Ein Lageplan und ein Verzeichnis der Anlagenteile, die anhand der Kernkraftwerksicherheitsnormen (bis 1994) im Betrieb der Wartung unterliegen, wurde vorgestellt. Ein Flussdiagramm zeigt die uebliche Vorgehensweise bei der Sicherstellung einer langen Lebensdauer des Kraftwerks und der Betriebssicherheit. Die noetigen Mittel sind gute Schaetzungen, Pruefungen, gelegentliche Reparaturen und Austausch von Anlagenteilen. Die anfallenden Kosten spielen dabei auch eine Rolle. Die Pruefempfehlungen und der Einsatz einer Ultraschallpruefung an den rund 1000 Schweissverbindungen des Kernkraftwerks wurden am Beispiel der Risspruefung an Schweissnaehten erlaeutert. Die Rohre aus austenitischem Stahl 1/2Cr1/2Mo1/4V wurden mit 2CrMo- Schweissmetall geschweisst. (34th Annual British Conf. on NDT, Chester, GB, 12-14 September 1995) (Rozic, V.).
    AU: Wooldridge-A-B.
    SO Zeitschriftenaufsatz: Insight, Band 38 (1996) Heft 8, Seite 570-575 (6 Seiten, 10 Bilder, 2 Tabellen, 6 Quellen).
    LG: EN English.
    AV: BAM-Z-1099/96.

    MJ: Schallfeld; austenitischer Stahl.

  14. TI: Acoustic field measurements on austenitic samples and modeling under the assumption of transverse isotropy.
    Schallfeldmessungen an austenistischen Testkoerpern und Modellierung unter Annahme von transversaler Isotropie.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: Die Ablenkungen und Deformationen der Schallbuendel eines 2,25 MHz- Senkrechtpruefkopfes und eines 2,25 MHz-Transversalwellen- Winkelpruefkoepfes bei der Ausbreitung in austenitischem Schweissmaterial (X8 CrNi 1910) wurde vermessen. Beide hierfuer benutzten quaderfoermigen Testkoerper hatten eine naeherungsweise transversal isotrope Struktur: die Kornausrichtung des ersten Testkoerpers zeigte parallel, die des zweiten praktisch senkrecht zwischen 5 Grad und 10 Grad zur Pruefoberflaeche. Die Schallfeldvermessung erfolgte auf einer dem Pruefkopf abgewandten Seite mittels einer maeanderfoermig bewegten Empfangssonde und Darstellung der Empfangssignale in Form von Amplitudenortskurven und C-Bildern. Beide Messsituationen wurden mit den Programmen EFIT (elastodynamic finite integration technology) und GPSS (generalized point source synthesis) modelliert. GPSS unterteilt die Schallaustrittsflaeche in Punktquellen und errechnet die Schallfeldstruktur durch monochromatische Addition der Punktquellenbeitraege. EFIT geht von den elastodynamischen Gleichungen aus und liefert zusaetzlich die HF-Signale. Die im Experiment gemessenen Schallfeldstrukturen werden mit beiden Modellierungsprogrammen gut wiedergegeben. (Gebhardt, W.).
    AU: Walte-F; Spies-M; Schurig-H; Langenberg-K-J.
    SO Zeitschriftenaufsatz: Russian Journal of Nondestructive Testing, Band 31 (1996) Heft 9, Seite 665-670 (6 Seiten, 7 Bilder, 4 Quellen).
    LG: EN English.
    AV: BAM-Z-1262/96.

    MJ: Ultraschallpruefung; Schweissnaht; Gasrohr.

  15. TI: Development of automatic ultrasonic inspection system for large diameter pipeline.
    Entwicklung eines automatisierten Ultraschallpruefsystems fuer Rohre mit grossem Durchmesser.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: Waehrend bisher fuer die Pruefung der Schweissnaehte von Gasrohren mittels Roentgenpruefung erfolgte, wurde zur effektiveren Pruefung eine automatisierte Ultraschallpruefung entwickelt, die die Aufnahme von A-, B- und C-Bildern erlaubt. Die A-Bilder werden in Abhaengigkeit von der Pruefkopfstellung aufgenommen, so dass zur Fehleridentifizierung auch die Echodynamik ausgewertet werden kann. Im Vergleich zur Roentgenpruefung betraegt die Pruefzeit nur 30 Minuten fuer Rohre mit 600 mm Durchmesser und 15 mm Wanddicke. Die Abtastvorrichtung und die Software werden beschrieben. Die Anlage wird fuer Risse in der Schweissnaht und eine unzureichend durchgeschweisste Naht erprobt. Der Vergleich mit der Roentgenpruefung wurde durchgefuehrt, ohne naehere Angaben ueber das Ergebnis dieses Vergleichs zu machen. (Tietz, H.-D.).
    AU: Masuda-T; Ito-K.
    IN Tokyo Gas, J.
    SO Konferenz-Einzelbericht: The First US-Japan Symposium on Advances in NDT, Kahuku, Hawaii, USA, June 24-28, 1996, (1996) Columbus: American Society for Nondestructive Testing (ASNT), Seite 85-90 (6 Seiten, 8 Bilder, 3 Tabellen, 2 Quellen), ISBN 1-57117-021-9.
    LG: EN English.
    AV: BAM-Z-1193/96.

    MJ: Ultraschallpruefung; Brennelement; Schweissnaht.

  16. TI: The evolution of a nuclear fuel welding and ultrasonic inspection machine for improved quality and process control.
    Die Entwicklung eines mit einem Schweissautomaten fuer Kernbrennstoffe kombinierten Ultraschallpruefsystems zur verbesserten Qualitaets- und Prozesskontrolle.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: Gegenstand der seit 1988 bei General Electrics betriebenen Entwicklung ist das Verschweissen der mit Kernbrennstoff beladenen Brennstaebe bei gleichzeitiger Prozesskontrolle mit einem bildgebenden Ultraschallverfahren. Dabei sind der Schweissautomat fuer die Endkappennaehte an beiden Brennstabenden und die Ultraschallpruefeinrichtung in einem gemeinsamen System integriert. Pruefgroessen sind minimale Querschnittsflaeche, maximale Porositaet und Porengroesse, minimale axiale Eindringtiefe sowie minimale Rissligamente. In der Arbeit wird die zeitliche Abfolge der Entwicklung deutlich gemacht. Zunaechst wurde mit einem radial ausgerichteten, starr gehalterten, fokussierenden 50-MHz-Pruefkopf mit Fliesswasserankopplung gemessen. Die Rasterbewegungen in Umfangsrichtung erfolgten am Brennstab. Spaeter wurde zu rotierenden Pruefkoepfen und Quecksilberankopplung uebergegangen. Ein zweiter, versetzt angeordneter 50-MHz-Wandler dient der Rundumpruefung auf Risse, wie aus der Rohrpruefung bekannt. Gegenwaertige Entwicklungsarbeiten beschaeftigen sich mit der Einbindung eines dritten, geneigt angeordneten Wandlers zum Nachweis von Umfangsrissen. Die Ergebnisdarstellung geschieht in Form von Falschfarbenbildern, deren Abszisse dem abgewickelten Rohrumfang, deren Ordinate der axialen Rohrposition und deren Farbe je nach Messmodus der maximalen Ultraschallamplitude im Zeitfenster oder der Echolaufzeit entspricht. Die Arbeit beinhaltet neben einer Beschreibung der auf dem CAMAC-System basierenden Versuchsanordnung auch erste Betriebserfahrungen sowie Plaene fuer weitere Arbeiten. (Bergner, F.).
    AU: Kiernan-M-T; Landry-J-D.
    IN GE Nuclear Energy, Wilmington, USA.
    SO Konferenz-Einzelbericht: Review of Progress in Quantitative Nondestructive Evaluation. Proceedings of the Twenty-Second Symposium, Seattle, USA, 30.7.-4.8.1995, Band 15B (1996) New York: Plenum Press, Seite 2305-2313 (9 Seiten, 8 Bilder, 2 Quellen), ISBN 0-306-45310-X.
    LG: EN English.
    AV: TIB-RO141(15,2). BAM-Z-1174/96.

    MJ: Normwesen; Tagebau; Ausruestung; Qualitaetskontrolle.

  17. TI: A system of weld quality levels for open cast mining equipment tied to ISO 5817/EN 25817.
    System von Schweissnahtqualitaetsstufen fuer Tagebau-Ausruestungen aus Gusswerkstoff nach ISO 5871/EN 25817.
    TC: A Anwendungsspezifische Abhandlung.
    AB: Diskutiert wird das System der Schweissnahtqualitaetstufen der DIN 22261, Teil 3 fuer die Gestaltung und Herstellung von Ausruestungen fuer den Tagebau, deren Veroeffentlichung fuer Ende 1996 vorgesehen ist. In Erweiterung der ISO 5817/EN 25817 sieht die DIN 22261, Teil 3 insgesamt fuenf Qualitaetsstufen fuer die Bewertung der Schweissnahtqualitaet vor, mit denen eine differenzierte Beurteilung der Nahtqualitaet hinsichtlich tolerierbarer Abweichungen moeglich sein soll. Die wesentlichen Uebereinstimmungen mit der I
    SO 5817/EN 25817 bzw. Abweichungen (Versetzung in Stumpfstossverbindungen, Schweissnahtueberhoehung bei Kehlnaehten, Poren und Schlackeneinschluss, Spritzer, Einbrandkerben, Qualitaetskontrolle ) werden begruendend erlaeutert. Das fuer die DIN 22261, Teil 3 vorgesehene System fuer die Qualifizierung von Stumpfstossverbindungen auf der Basis von Ultraschallpruefungen sowie die Entsprechungen der Qualitaetsstufen radiographischer Pruefungen zum IIW-Katalog und zur EN 25817 werden skizziert. Die Angaben zum Pruefungsumfang (englische Uebersetzung der Tafel 1 der D
    IN 22261, Teil 3) sowie die Tabelle 9 der DIN zur Fehlerklassifikation bei der Ultraschallpruefung von Stumpfstossverbindungen werden dokumentiert. (Klimpel, U.).
    AU: Feder-K-D.
    IN GTE Scientific Society of Mechanical Eng, Budapest, H.
    SO Konferenz-Einzelbericht: Int. conf. on welded structures in particular welded bridges, Budapest, H, 02.-03.09. 1996, (1996) Budapest: GTE, Seite 211-220 (10 Seiten, 6 Tabellen, 9 Quellen), ISBN 9-639-05800-9.
    LG: EN English.
    AV: BAM-DS-Proc.-M006/96.

    MJ: Spannungsrisskorrosion; Kernkraftwerk; austenitischer Stahl.

  18. TI: Erfahrungen mit den austenitischen Werkstoffen 1.4541 und 1.4550 in deutschen Siedewasserreaktoren.
    Experience with the austenitic steels 1.4541 and 1.450 in German boiling water reactors.
    TC: A Anwendungsspezifische Abhandlung.
    AB: Festgestellte Rissbildungen bei Komponenten von Leichtwasserreaktoren, die mit Kuehlwasser beaufschlagt werden, muendeten in einem Untersuchungsprogramm. Die Risse wurden 1990 bis 1994 an Rohrleitungen aus 1.4541 Stahl und 1994 am Kernmantel und an Gitterplatten aus 1.4550 Stahl festgestellt. Das Pruefprogramm beinhaltete zunaechst die stichprobenartige zerstoerungsfreie Ueberpruefung mittels Roentgenroehre der an den Reaktordruckbehaelter beginnenden austenitschen Bauteile wie das Reaktorwasserreinigungssystem, das Lagerdruckwassersystem der Zwangsumwaelzpumpen, das Kernflutsystem sowie das Nachkuehlsystem. Wegen ermittelter Schaeden, die Risse in den Schweissnaehten vermuten liessen, wurden weitere Untersuchungen auch der ausserhalb der druckfuehrenden Umschliessung liegenden Rohrleitungsabschnitte der heissgehenden, hochdruckfuehrenden Systeme und der Schweissnaehte wichtiger kaltgehender Rohrleitungen mittels Ultraschallpruefungen durchgefuehrt. Die Befunde ergaben, dass die Risse auf interkristalline Spannungsrisskorrosion auf Grund von Chromcarbid- Ausscheidungen auf den Korngrenzen der Chromverarmungszonen auftreten. Durch Waermeeintrag in die Waermeeinflusszone der Schweissnahtwurzel werden die Sonderkarbide (TiC) teilweise aufgeloest und der freiwerdende Kohlenstoff verbindet sich mit dem Chrom zu M23C6. Eine Problemloesung koennte im Einsatz von Materialien mit niedrigem Kohlenstoffgehalt und mit maximal zulaessigem Nb-gehalt anstatt einer Ti-Stabilisierung sowie mit niedrigen P- und S-Anteilen liegen.
    AU: Wachter-O.
    IN PreussenElektra, Hannover, D.
    SO Zeitschriftenaufsatz: VGB-Kraftwerkstechnik, Band 76 (1996) Heft 10, Seite 847-855 (9 Seiten, 21 Bilder, 30 Quellen).
    LG: DE German.
    AV: TIB-ZA433/LmasZ400.

    MJ: Multi-SAFT; Fehlerartbestimmung; Ultraschall.

  19. TI: Multi-SAFT. A flexible method for defect characterization.
    Multi-SAFT. Eine flexible Methode zur Fehlercharakterisierung.
    TC: E Experimentelle Abhandlung.
    AB: Je empfindlicher die Verfahren, desto wichtiger sind Fehlercharakterisierungsmethoden, um unnoetige Reparaturen zu vermeiden. Neben dem fehlertypabhaengigen Laufzeitbeugungsverfahren wird hier die Eignung des Fokussierungsverfahrens mit synthetischer Apertur (SAFT = synthetic aperture focusing technique) betont. Im Beitrag wird als spezielle Implementierung von SAFT das Multi-SAFT vorgestellt, mit dem Fehler in Schweissverbindungen der chemischen Industrie, der Oel- und Gasindustrie und konventioneller Kraftwerke charakterisiert werden koennen. Dabei wird angenommen, dass der zu charakterisierende Fehler mit einem anderen Verfahren bereits nachgewiesen wurde. Im verdaechtigen Bereich einer Schweissnaht (zwischen Stahlplatten von 6 bis 12 mm Dicke) werden Daten mittels V- Durchschallung bei 5 MHz und Abtastschritten von 1 mm in ca. 15 Minuten aufgenommen. Hinsichtlich der Datenverarbeitung fuer Multi- SAFT, wobei das 'multi' sich auf multiple Laufwege bei der Abbildung bezieht, wird auf die Literatur verwiesen (Zitat). Aus experimentellen Ergebnissen an 20 kuenstlichen Fehlern (Bindefehler und Schlackeneinschluesse) ergibt sich eine gute Unterscheidbarkeit zwischen flaechenhaften und volumenhaften Fehlern und eine Fehlergroessenbestimmung (bevorzugt senkrecht zur Schweissnaht), die mit den Ergebnissen anderer Ultraschallverfahren durchaus vergleichbar ist. (Voelkel, U.).
    AU: Veen-P-P-van-t; Kroon-M-de.
    IN TNO Inst. of Applied Physics, Delft, NL.
    SO Konferenz-Einzelbericht: Acoustical Imaging. 22nd International Symposium on Acoustical Imaging, Florence, I, September 3-7, 1995, Band 22 (1996) New York: Plenum Press, Seite 731-734 (4 Seiten, 3 Bilder, 1 Tabelle, 3 Quellen), ISBN 0-306-45364-9.
    LG: EN English.
    AV: TIB-RN1241(22). BAM-Z-1072/96.

    MJ: Lunker; Ultraschallpruefung; zerstoerungsfreie Materialpruefung.

  20. TI: Flaw identification from time and frequency features of ultrasonic waveforms.
    Identifizierung von Lunker durch Zeit- und Frequenzmerkmale von Ultraschallwellenformen.
    TC: A Anwendungsspezifische Abhandlung.
    AB: Time and frequency features have been used with classification algorithms to distinguish between ultrasonic echoes from flaws in pipes and ultrasonic echoes from various geometric configurations of weld root and counterbore. Waveforms containing reflections from known geometries and from flaws were obtained and sets of features were defined using a k-nearest neighbor approach to separate waveforms into classes. Two independent databases containing various flaws and pipe geometries were used to determine these feature sets. From these databases, optimal feature sets were found to separate counterbore waveforms from crack waveforms. Optimal feature sets were also found to distinguish between waveforms from counterbore, waveforms containing both counterbore and root echoes, and waveforms from flaws. The best feature sets used with the classifier algorithms could separate waveforms from the same database with accuracy in the 92-97% range and with high confidence., Another database was obtained from pipe structures in a nuclear power plant to provide a field test of the method. When applied to this database, the same classifier algorithms and feature sets used with the other databases either resulted in a comparable percentage of correct decisions, but with low confidence, or could not classify anywhere from 79 to 88% of the waveforms. Spatial parameters based on averaging feature vectors in axial and circumferential directions were also defined and used for classification. These classifications had higher accuracy but lower confidence levels than the classifications based on individual waveforms.
    AU: Case-T-J; Waag-R-C.
    IN Dept. of Electr. Eng., Rochester Univ., NY, USA.
    SO Zeitschriftenaufsatz: IEEE Transactions on Ultrasonics, Ferroelectrics and Frequency Control, Band 43 (1996) Heft 4, Seite 592-600 (9 Seiten, 27 Quellen).
    LG: EN English.
    AV: TIB-ZA3442/LphyZ180.

File Producer: FWD Förderverein Werkstoffdokumentation e.V. (DGZfP, BAM, FIZ Technik)
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