Abstrakt:
Quantitative Bestimmung von Prüfkopf- und
Schallfelddaten
B. Fay, G. Ludwig, H.-P.
Reimann
Englisch
1. Abstrakt
- Bei den meisten Ultraschallexperimenten wird Ultraschall
von einem Prüfkopf erzeugt und von dem gleichen oder
einem anderen Prüfkopf wieder empfangen. In dem
Zeitintervall zwischen dem Aussenden und Empfang des
Ultraschallsignals sind keine Messungen möglich.
Alle Meßergebnisse, die aus derartigen Experimenten
gewonnen werden, können also nur aus den
elektrischen Ein- und Ausgangsgrößen der
verwendeten Meßanordnung hergeleitet werden. Da die
elektrische Eingangsgröße - der dem
Sendeprüfkopf zugeführte Strom - während
der Messung in der Regel konstant gehalten wird,
beschränkt man sich in der Praxis meistens auf die
Auswertung der Ausgangsgröße, d.h. auf die
Spannung, die das Ultraschallsignal an den Klemmen des
Empfangsprüfkopfes hervorruft. Aus dieser Spannung
erhält man jedoch nur den relativen Schalldruck der
auf den Empfangsprüfkopf treffenden
Ultraschallwelle. Der Betrag des Schalldruckes kann also
durch die Spannungsmessung allein nicht ermittelt werden.
Das bedeutet, daß die Reproduzierbarkeit und
Vergleichbarkeit der Messung im allgemeinen nicht
gewährleistet werden kann.
Inhalt | Volltext|
1. Abstrakt
2. Prinzip der quantitativen
Schalldruckbestimmung
3. Der Reziprozitätsparameter
4. Meßergebnisse
5. Die charakteristische Sendeempfindlichkeit
6 Zusammenfassung
7. Literatur
© Copyright 1.July 1996 Rolf Diederichs, info@ndt.net