Schwerpunkt der hier vorgestellten Arbeit ist die Optimierung verschiedener Ultraschallmethoden für die Prüfung keramischer Grünlinge. Das größte Problem liegt hierbei in der Ankopplung des Ultraschalls an das Material. Herkömmliche Methoden, wie die Ankopplung mit Wasser oder Öl entfallen, da sie in jedem Falle zur Eigenschaftsveränderung oder Zerstörung des Grünlings führen. Einen Ausweg bietet hier die Möglichkeit der trockenen Ankopplung. In der vorliegenden Arbeit werden verschiedene Verfahren der trockenen Ankopplung, bezogen auf ihre Empfindlichkeit und laterale Auflösung von Defekten, untersucht. In Kontakttechnik ist es sehr schwierig, die laterale Auflösung eines realen Fehlers im Grünkörper zu analysieren. Es werden Untersuchungen vorgestellt, die mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung die Anwendung der Tauchtechnik für die Grünlingsprüfung erlauben. Als weitere Möglichkeit werden Tests mit luftgekoppelten Ultraschallprüfköpfen durchgeführt.
Das Ziel dieser Entwicklungen ist eine flächenhafte Ultraschallprüfung der Grünkörper. Es werden erste Ergebnisse aus der Kombination unterschiedlicher Ankopplungstechniken und Ultraschallparameter erörtert.
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