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Mit den mächtigen Datenbanken der Informationszentren und den PC-Datenbanken an einzelnen Arbeitsplätzen sowie leistungsfähigen Netzwerken stehen nicht nur das Know-how zum Stand der Technik und der Wissenschaft, sondern auch die notwendigen Wissenspotentiale für Innovation, Rationalisierung, technische Sicherheit und gesellschaftliche Integration zur Verfügung. Informationen sind neben Rohstoff, Arbeit und Kapital zum vierten großen Wirtschaftsfaktor geworden. Bedeutung und Kosten sowohl von qualifizierten Fachinformationen als auch der sich explosionsartig entwickelnden Informationstechnik verlangen in den Unternehmen und den Gemeinschaftsorganisationen ein strategisches Informationshandling bzw. ein leistungsfähiges Informationsmanagement.
Das im Rahmen des Fachinformationsprogramms der Bundesregierung und aus fachlich spezialisierten Informationszentren entstandene Werkstoff-Informationssystem des Fördervereins Werkstoffdokumentation (FWD) bietet eine umfassende Verfügbarkeit des in deutscher und internationaler Fachliteratur enthaltenen Wissens. Das Werkstoff-Informationssystem ist eine Einrichtung der Industrie mit staatlicher Beteiligung. Es ist außerdem mit dem Fachinformationszentrum Technik durch gemeinsame zentrale Datenbanken, gemeinsame Regelwerke, Input- und Output-Strukturen sowie durch Verträge und Finanzierungskonzepte verknüpft.
Gemeinsam mit dem FIZ Technik wird der Fachöffentlichkeit für die Bereiche Maschinenbau, Werkstoffe, Fertigung, Elektrotechnik, Textil und Informatik, aber auch zu nationalen und internationalen Regelwerken, Patenten und Wirtschaftsinformationen der gesicherte Zugang geboten.
Die FWD-Mitglieder verknüpfen ihre unterschiedlichen Informationsaktivitäten, damit auch auf komplexe Querschnittsfragen, fachlich kompetente Auskünfte möglich sind. Dazu werden spezialisierte dezentrale und allgemeinere zentrale Datenbanken betrieben, für die 1998 ein Input von über 40000 Literaturauswertungen erarbeitet wurde. Mit diesem Wissenspotential und dem Know-how der FWD-Mitglieder werden jährlich über 2000 Auskünfte an Kunden aus allen Bereichen der Fachwelt erteilt.
Die BAM, der DV Sund die DGZfP haben 1955/1956 gemeinsam zwei Informationssysteme für die Schweißtechnik und die ZfP gegründet und 1981 in den FWD eingebracht. Innerhalb der BAM wurden die Teilsysteme 1997 organisatorisch zu einem Zentrum "Informationssysteme Materialtechnik - Fügetechnik und Zerstörungsfreie Prüfung - (IMFZ)" zusammengefaßt. Insgesamt bilden sieben Informationszentren und eine Informationsbibliothek das nach außen und innen wirksame BAM-Informationssystem, dessen Arbeitsschwerpunkte der technischen Sicherheit und der Förderung der Wirtschaft dienen. Weitere Informationen dazu auf der Homepage der BAM: http://www.bam.de
Die IMFZ arbeiten außerdem eng mit den relevanten Forschungs- und Prüfbereichen der BAM zusammen. Durch diesen für alle BAM-Informationszentren typischen Verbund von Fach- und Informationsarbeit werden die Qualität der Informationen, die bedarfsgerechte Informationsversorgung und die Effektivität der angebotenen Dienstleistungen sichergestellt. Wenn zu bestimmten Nutzeranfragen in den Datenbanken keine Literaturstellen existieren, können Untersuchungen, Gutachten oder Forschungsaktivitäten angeboten werden.
Die von den IMFZ zu fügetechnischen und ZfP-Themen erarbeiteten Literaturauswertungen - 1998 waren das über 3500 - werden in den zentralen Datenbanken des FIZ Technik oder in internen BAM-Datenbanken gespeichert. Sie stehen über das Internet, über klassische Datennetze oder Off-Line der Fachwelt zur Verfügung.
Zur Zerstörungsfreien Prüfung und zur Fügetechnik gibt es über 700 Normen, die ebenfalls in Datenbanken gespeichert und inhaltlich aufbereitet zur Verfügung stehen. Zu den fachlichen Arbeitsschwerpunkten der IMFZ werden (gedruckt oder auf Disketten) zwei regelmäßig erscheinende Informationsdienste herausgegeben:
Der wachsende Informationsbedarf, neue Nutzergewohnheiten, eine sich schnell entwickelnde Informationstechnik und deutlich wachsende Umsätze auf dem gesamten Informationsmarkt kennzeichnen derzeit die Entwicklung. Motivation zur qualifizierten Ausbildung lautet die Forderung an die Mitarbeiter, Leistungs-, Markt und Menschorientierung die Forderung an das Management.
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