ZfPBau-Kompendium · 1999
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Unter den Eichen 87, 12205 Berlin
Beginn
Inhalt
Verfahren
Literatur
Stichworte
Hilfe









Radar

Nebenbedingungen für den Einsatz: Nur für nichtmetallische Baustoffe, metallische Strukturbestandteile können aber detektiert werden.

Einflußgrößen: Temperatur, Feuchtigkeit, Salzgehalt.

Eignung zur Bauwerksdiagnose: Verfahren eignet sich zur Vorerkundung am Bauwerk, da bestimmte Strukturen oder geschädigte Bereiche auch in großflächigen Bauteilen schnell geortet werden können.

Zielgröße Materialbeschaffenheit: Bestimmung der Materialstruktur (z. B. Schichtaufbau, Schichtdicken, Ablösungen), Ortung von Inhomogenitäten im Material (z. B. von schlaffer und vorgespannter Bewehrung, Hohlstellen), Feuchtemessung in Beton und Mauerwerk.

Bauwerksüberwachung: Das Verfahren eignet sich zur regelmäßigen Überwachung von Ablösungen sowie zur längerfristigen Beobachtung von Trocknungsprozessen nach der Sanierung von Feuchteschäden.

Bauwerksprüfung: Das Verfahren ist für den Einsatz in der Praxis gut geeignet und hat sich bereits bei verschiedenen Meßeinsätzen bewährt.

Bauwerksinstrumentierung: Zur Instrumentierung nicht geeignet.

Ausführungen: Große Variationsbreite an Sendern und Empfängern im Frequenzbereich von 50 MHz bis zu 2,5 GHz. Im Bauwesen werden Frequenzen zwischen 500 MHz und 2,5 GHz eingesetzt.

Entwicklungsstand: Standardverfahren mit Entwicklungsmöglichkeiten.

Gerätekosten: von 25000 EURO bis 100000 EURO

Bemerkungen, Empfehlungen, Alternativmethoden: Alternativmethoden sind unter Mikrowellen-Reflexion und unter Mikrowellen-Transmission beschrieben.

ZfPBau-Kompendium