| DGZfP-JAHRESTAGUNG 2001 Zerstörungsfreie Materialprüfung | ZfP in Anwendung, Entwicklung und Forschung Berlin, 21.-23. Mai 2001 -Berichtsband 75-CD | START |
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Das Röntgenverfahren wird in der Werkstoffprüfung schon seit langem zur Detektion von Guß- und Schweißnahtfehlern wie z.B. Poren, Lunkern, und auch Rissen eingesetzt. In der Großserienfertigung kommt meist die klassische Durchstrahlungsprüfung mit Radioskopie-systemen zum Einsatz Hier handelt es sich in der Regel um produktionsnahe oder -integrierte Prozeßüberwachungen.
DaimlerChrysler beschritt Anfang 90 als erster Automobilhersteller den Weg, die aus der Medizin bekannte Computertomographie als entwicklungsbegleitende Prüfmethode zu etablieren. Im Vordergrund stand hier, durch eine lagegenaue Fehler- und Konturerfassung frühzeitig fertigungstechnische Probleme zu erkennen und durch erprobungsbegleitende Prüfungen deren Funktionsrelevanz abzuschätzen. Die gemeinsam mit Geräteherstellern entwickelte CT-Anlage lieferte Einzelschnittbilder von bis dahin nicht gekannter Qualität. Neben der maßstäblichen Abbildung von innenliegenden Fehlern konnten auch dichteabhängige Strukturen wie z. B. heterogenen Werkstoffen sichtbar gemacht werden. Schon bald kam der Wunsch auf, nicht nur an ausgewählten Stellen, sondern von dem kompletten Bauteilvolumen CT-Schnitte aufzunehmen. Voraussetzung hierzu ist der Einsatz von hochauflösenden , röntgenempfindlichen Flächendetektoren; solche Detektoren werden seit Beginn dieses Jahres in kleinen Stückzahlen produziert. Die vorhandene CT-Anlage wurde Herbst 2000 mit einem solchen Detektor ausgestattet und liefert jetzt mit einer Messung 1024 Schnitte. Die Modernisierung verfolgt mehrere Ziele:
Mit der DC-CT-Anlage können Bauteile bis zu einem Volumen von 800x800x800 mm geprüft werden. Die Standardauflösung liegt bei ca. 200mm; durch den Einsatz einer Microfocusröhre sind Auflösungen bis ca. 20mm realisierbar. Der Schwerpunkt der Computertomografie liegt in der entwicklungsbegleitenden Bauteilprüfung.Da sie zerstörungsfrei in einem einzigen Meßablauf sowohl eine Fehler- als auch eine Dimensionsprüfung liefert stellt diese Methode nicht nur eine wesentliche Verbesserung der Bauteilbeurteilung sondern stellt häufig auch eine kostengünstge Alternative zu den klassischen Prüfungen dar.
Abb 1: Prüfanordnung |
Abb 2: Rekonstruktionskette |
Abb 3: Dimensionsprüfung - Datenaufbereitung |
Abb 4: Dimensionsprüfung - SOLL/IST-Vergleich |
![]() Abb 5: Innenansicht der CT-Anlage mit Mikrofokusröhre, Prüfobjekt, Flächendetektor |
Anlagenkenndaten
Abb 6: Visualisierungsprogramm
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Zylinderkopfschnitt mit Lunker
Abb 7: Zylinderkopf
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Abb 8: Katalysator
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Abb 9: Aluminiumschaum
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Abb 10: Anwendungsbeispiel Apfel
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Abb 11: Zylinderkopf
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Abb 12: SOLL-IST-Vergleich |
Abb 13: Soll-Ist Vergleich (Ein- und Auslasskanäle) |
Abb 14: Soll-Ist Vergleich (Schnittdarstellung) |
Abb 15: Wandstärkenprüfung |
| Herausgeber: DGfZP, Programmierung: NDT.net | START |