| DGZfP-JAHRESTAGUNG 2001 Zerstörungsfreie Materialprüfung | ZfP in Anwendung, Entwicklung und Forschung Berlin, 21.-23. Mai 2001 -Berichtsband 75-CD | START |
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Eine Chemieanlage wird im Betrieb mit 110 bar Wasserstoff wechselnd beansprucht. Nach umfangreichen Prüfungen im Rahmen der Herstellungsüberwachung erfolgte durch den zuständigen Sachverständigen nach der Bauprüfung eine abschließende Flüssigkeits-Druckprobe bei pe = 143 bar.
Vor der ersten Beaufschlagung mit Wasserstoff forderte der Betreiber eine endgültige Gasdichtheitsprüfung mit Helium. Vorher wurde die gesamte Anlagensektion durch Umpumpen einer chemischen Reinigungsflüssigkeit entfettet und gereinigt und anschließend durch Evakuieren und Beaufschlagung mit heißem Stickstoff getrocknet.
Für die Gasdichtheitsprüfung wurden sämtliche Flanschverbindungen gekapselt (Absperren des Flanschzwischenraumes zur Atmosphäre hin) und der Grund-Heliumgehalt ermittelt.
Nach der Beaufschlagung des Systems mit dem Helium-Stickstoffgemisch auf pe = 110 bar wurde zeitabhängig der Heliumgehalt in jedem Flanschzwischenraum erneut ermittelt. Aus dem Anstieg des Heliumgehaltes und der Größe des Flanschzwischenraumes wurde für jeden Flansch die Leckagerate berechnet.
| Herausgeber: DGfZP, Programmierung: NDT.net | START |