| DGZfP-JAHRESTAGUNG 2001 Zerstörungsfreie Materialprüfung | ZfP in Anwendung, Entwicklung und Forschung Berlin, 21.-23. Mai 2001 -Berichtsband 75-CD | START |
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Durch die steigenden Anforderungen an technische Produkte werden immer mehr neue Materialien wie Verbundwerkstoffe, Keramiken, Hochleistungsstähle usw. eingesetzt. Gleichzeitig wurden neue Produktionsmethoden eingeführt, z.B. Laserschweißen, neue Klebe- und Fügetechniken, um diese immer komplexeren Strukturen überhaupt, zeitsparend und wirtschaftlich herstellen zu können. Dabei sollen zerstörungsfreie Prüfmethoden Informationen über die innere und äußere Qualität liefern. Dies bedeutet nicht nur steigende Anforderungen an die Prüfsysteme; es werden ebenfalls schnell die Grenzen sogenannter klassischer Prüfverfahren wie Ultraschall, Röntgen und Wirberstrom erreicht.
In den letzten Jahrzehnten wurden optische Vefahren wie beispielsweise Spannungsoptik, Holografie und thermische Verfahren überwiegend nur in abgesonderten Labors betrieben; anders ausgedrückt: ein großer Durchbruch fand nicht statt. Doch dies wird sich zukünftig ändern, denn einige optische Methoden sind für die zerstörungsfreie Prüfung bereits so ausgereift, dass sie für bestimmte Anwendungen und Materialien hinsichtlich Prüfzeit, Prüfkosten den sogenannten klassischen Verfahren weit überlegen sind. Es gibt sogar Bereiche, wo sie schon heute unverzichtbar sind oder wertvolle, komplementäre Informationen liefern.
Dieser Beitrag liefert eine Übersicht zum Stand der Technik von optischen Verfahren. Anhand von Applikationen wird gezeigt, was machbar ist, wo diese Verfahren bereits industriell eingesetzt werden und was zukünftig nicht mehr wegzudenken sein wird: in der Material- und Bauteilentwicklung, in der Produktionskontrolle und in der Wartung. Wichtige Themen wie Prüfnormen, Personalausbildung usw. werden ebenfalls diskutiert.
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