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| DGZfP-JAHRESTAGUNG 2003 ZfP in Anwendung, Entwicklung und Forschung | |||
| Start > Beiträge > Vorträge > Lebensdauerüberwachung und Zuverlässigkeit II: |
Konzepte zur Quantifizierung des Restrisikos bei der Minensuche und in der zerstörungsfreien PrüfungC. Müller, U. Ewert, M. Scharmach BAM BerlinJ. Völker Siemens PG Berlin Kontakt: Müller Christina Dr.rer.nat. KurzfassungModerne Strategien zur Anlagenwartung in der Industrie bzw. zur humanitären Minenräumung arbeiten mit dem "Risk based Management".Unter Restrisiko verstehen wir hier das verbleibende Risiko durch übersehene Minen auf dem Gebiet der humanitären Minensuche bzw. nicht detektierte Defekte auf dem Gebiet der zerstörungsfreien Prüfung, das auch nach Optimierung der Prüf- bzw. Ortungsmethode verbleibt. Um dieses zu bestimmen muss die Zuverlässigkeit der Prüf- bzw. Minensuchmethoden quantitativ in Form der POD (Probability of Detection) und PFA (Probability of False Alarm) bestimmt werden. Hierzu werden verschiedene Konzepte vorgestellt. Eine gleichzeitige Optimierung des Vefahrens wird möglich, wenn man mit einem modularen Schema nach der Zuverlässigkeitsformel vorgeht. Die Gesamtzuverlässigkeit wird am Ende in einem statistischen Leistungsnachweis mit Blindversuchen nachgewiesen, deren statistische Basis jedoch in einem begrenzten - d.h. bezahlbaren Rahmen gehalten werden kann, wenn die nötige Information über das System auch aus anderen Quellen wie z.B. einer Simulation der grundlegenden physikalischen Abläufe im Experiment oder einer Modllrechnung, gespeist wird. |
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