Die Aufgabengebiete der MPA sind über die Homepage gut beschrieben, leider jedoch nur in deutsch. Am Ende haben wir einige Punkte abstrahiert und dabei den Schwerpunkt auf NDT-Ultraschall gelegt.
Wir hatten einige Male virtuellen Kontakt mit Herrn Dr. Mletzko (im Bild),
und es freute uns daher besonders die Möglichkeit zu einem persönlichen
Gespräch. Dies führte uns als erstes zum Thema Internet, dazu sein
Kommentar:
"Das Internet ist für mich ein nützliches Werkzeug. Erfreulich auch, was man da so alles findet, ich bin z.B. auch gerne Leser des UT-Journals. Ein wenig Kritik habe ich an einigen Teilnehmer der NDT-Newsgroup. Es gibt manche, welche sich auf diese Art bequem Information holen, nach dem Motto: Es wird sich schon jemand finden, der antwortet. Es gibt Fragen, die von den Leuten mit ein wenig Arbeit auch selbst recherchiert werden könnten".
Bei den Möglichkeiten der MPA fällt besonders die umfangreiche Technik auf allen Gebieten der Materialprüfung auf. Dadurch werden hier insbesondere solche Aufträge gelöst, welche eine ganzheitliche Betrachtung des Problems benötigen. Ein zweiter wesentlicher Schwerpunkt liegt in der Großkomponentenprüfung. Hier sind einige Einrichtungen vorhanden, welche in der Industrie in derartiger Dimension nicht vorkommen. Die MPA hat auf diesem Gebiet zwei besonders bekannte Aufgaben.
Über eine Laufzeit von ca. 4 Jahren geht ein Projekt, welches durch den Verband der Großkraftwerksbetreiber vergeben wurde. Hierbei werden von einigen Instituten austenitische Schweißnähte mit verschiedenen NDT-Verfahren untersucht (sog. Perfomance Demonstration), und die MPA übernimmt dabei dieKoordination und die Auswertung anhand der vorliegenden Ergebnisse.
In einem Labor fanden wir Ultraschallprüfeinrichtungen mit einer eigenen C-Bild Software. Hier nochmals das Thema Internet! Man hatte schon Echtzeit-Datentransfer bei solchen Prüfungen über den MPA-internen Teil des Internets an beteiligte andere MPA-Labors durchgeführt.
Nun eine Frage an Herrn Dr. Mletzko, deren Beantwortung uns besonders
interessiert.
Herr Dr. Mletzko: "Nun, Universal-Ultraschallprüfgeräte gibt es einige gute von den verschiedensten Herstellern.
Komplexere Geräte gibt es auf dem Markt für TDM 200 - 600, es fehlen mir jedoch kostengünstige Lösungen, die dabei noch über eine offene Softwarestruktur verfügen. Weiterhin wird die Fehlerbewertung und Darstellung anhand der Echoamplitude in Zukunft sicherlich immer mehr durch bildgebende Verfahren ersetzt. In steigendem Maße wird Ultraschallprüftechnik an anisotropen Bauteilen und Verbundwerkstoffen gefordert werden."
Frage: "Wo sehen Sie bei der Ultraschallprüftechnik besondere Schwerpunkte?"
Wir bedanken uns für das offene Gespräch und freuen uns auf die weitere gute virtuelle Zusammenarbeit über das Internet.
Über die MPA - Staatliche Materialprüfungsanstalt.näheres siehe - Home PageDirektor: Prof.Dr.-Ing. Dr.-techn. E.h. Karl Kußmaul Die MPA ist ein Institut der Universität Stuttgart und verbindet Prüfen - Forschen - Lehren:
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Theoretische und experimentelle Tätigkeit auf allen Gebieten der Werkstoff- und Schadenskunde, der Werkstofftechnik, des Werkstoffeinsatzes und der Fügetechnik, der Festigkeitsberechnung, einschließlich System- und Anlagenberechnung sowie der zerstörenden und zerstörungsfreien Materialprüfung. Konstruktive Lösungen, Anpassung der Konstruktionsprinzipien an neue Werkstoffe. Verfügbarkeits- und Sicherheitsanalysen, Risikobetrachtungen, Informations-, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Datentransfer- und Technologiezentrum der MPA Stuttgart, Werkstoff-Datenbank. Die MPA Stuttgart ist akkreditiert und besitzt die Kompetenz nach DIN EN 4500. | ||||
Einige Fakten zur Fachgruppe ZfP Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung Home Page | ||||
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Aufgaben Einsatz konventioneller und fortschrittlicher zerstörungsfreier Prüfverfahren im Labor und auf Baustellen im Rahmen der Qualitätssicherung
Forschung Lehre Mitarbeit in Ausschüssen und Verbänden Leitung der Fachgruppe ZfP:
Dr.-Ing. Hans-Joachim Maier
Aufgaben neben der Leitung: Strahlenschutz Berufs- und Ausbildungfragen (von ZfP-Personal) Internationale Normung Akkreditierung von ZfP-Laboratorien Schweißen (Lehrbeauftragter) |
Verfügbare Prüfverfahren
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Wiss. Mitarbeiter und Prüfingenieure | ||||
![]() Dipl.-Ing. Hansjürgen Gertkemper E-Mail: gertkemper @mpa.uni-stuttgart.de Strahlenschutz Gefahrguttransporte (radioaktiv) Schallemissions-Analyse Gas-Hochdruckleitungen Betreuung von Labor-Prüfungen Betreuung von Außendienst-Prüfarbeiten | ![]() Dipl.-Ing. Peter Knoch E-Mail: knoch @mpa.uni-stuttgart.de Bauteil-Abnahme Schallemissions-Analyse SFB ZfP von Verbund-Werkstoffen Autom. Ultraschall-Prüfung Gas-Hochdruckleitungen | ![]() Dipl.-Ing. (FH) Bernd Mezger E-Mail: mezger @mpa.uni-stuttgart.de Video-Endoskopie Gas-Hochdruckleitungen Betreuung von Labor-Prüfungen Betreuung von Außendienst-Prüfarbeiten | ![]() Dr.-Ing. Ulrich Mletzko (Stellv. Leiter) E-Mail: mletzko @mpa.uni-stuttgart.de Strahlenschutz Gefahrguttransporte (radioaktiv) Normung Zuverlässigkeit von ZfP-Verfahren MPA-Großbehälter Internationale Aktivitäten (PISC, ENIQ) Datenverabeitung (Fachgruppen-Netzwerk) | ![]() Dipl.-Ing. Hubert Steinmill E-Mail: steinmill @mpa.uni-stuttgart.de Rißwachstums-Messungen Zuverlässigkeit von ZfP-Verfahren Austenit. Rohrleitungen Gas-Hochdruckleitungen |
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Dipl.-Phys. Gerald Stöckl E-Mail: stoeckl @mpa.uni-stuttgart.de ZfP allgemein | ![]() Dr.-Ing. Hartmut Waidele E-Mail: waidele@mpa.uni-stuttgart.de Wirbelstrom-Prüfung SFB ZfP von Verbund-Werkstoffen Autom. Ultraschall-Prüfung Datenverabeitung (Visualisierung von ZfP-Ergebnissen) | ![]() Ing. (grad.) Reimar Westerich E-Mail: westerich @mpa.uni-stuttgart.de Datenverarbeitung (Prüfberichte, -protokolle) Gas-Hochdruckleitungen Betreuung von Labor-Prüfungen Betreuung von Außendienst-Prüfarbeiten |
Dr.-Ing. Wolfgang Wünsch E-Mail: wuensch @mpa.uni-stuttgart.de Radiometrie Austenit. Rohrleitungen | |
| Die Fachgruppe ist integriert in die Abteilung 4: Qualitätssicherung Leiter Dr. D. Blind)
Anschrift: Pfaffenwaldring 32, 70569 Stuttgart (Vaihingen)
Telefon: (0711) 685-2700,
Fax: (0711) 685 2761
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Vorankündigung 22. MPA-Seminar Stuttgart, Februar 1996Das 22. MPA-Seminar mit dem übergeordneten Thema "Sicherheit und Verfügbarkeit in der Anlagentechnik " findet am 10. und 11. Oktober 1996 in Stuttgart statt.
Wie in der Vergangenheit werden schwerpunktmäßig Beiträge aus der Kerntechnik vorgestellt. Das diesjährige Seminar steht unter dem Thema: Hierbei sollen vorrangig Themen aus folgenden Sachgebieten des Rohrleitungs-, Behälter- und Apparatebaus vorgetragen und diskutiert werden:
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Rolf Diederichs 01. August 1996, info@ndt.net