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Schichtdickenmessung bei der Coextrusion


Die Typenvielfalt von Coex-Rohren ist sehr groß. Es gibt extreme Unterschiede, von dünnwandigen Benzinschläuchen bis zu dickwandigen Schaumrohren.

Pauschal gibt es keine Aussage, ob Ultraschall die Gesamtdicke oder die Einzelschichten messen kann. Es hängt von der Schichtdicke und den Eigenschaften der aufeinander stoßenden Materialien ab, ob eine Auswertung möglich ist. Jeder individuelle Rohrtyp ist im Einzelfall zu betrachten.

Beispiel eines 3-Schicht Benzinschlauches, mit Oszilloskop-Echosignaldarstellung.

Bei Schaumrohren kann die obere PVC-Schicht und, je nach Dicke und Dichte, auch die Schaumschicht gemessen werden, nicht jedoch die innere PVC-Schicht.

Bei zweischichtigen Schrumpfschläuchen ist eine Messung der Schichten möglich, ebenso auch der Gesamtdicke.

Bei Benzinschläuchen kann die Gesamtdicke und ein Teil der Einzelschichten gemessen werden.

Sind auswertbare Echos vorhanden, so bedarf es einer leistungsfähigen Ultraschallelektronik/Software, die multiplexfähig ist, das heißt der Prüfkopfauswertekanal muß im Multiplexverfahren mehrere verschiedene Messungen auswerten können.Zur Zeit kann dies nur eine Ultraschallkarte. Das System hat 32 Takte und könnte theoretisch einen einzelnen Prüfkopf in 32 Einstellungen auswerten oder aber, z.B. im eher praktischen Falle, 8 Prüfköpfe und jeden einzelnen in 4 unterschiedlichen Einstellungen.


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Rolf Diederichs 28.Dez.1995, info@ndt.net

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