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Reisebus-Ratgeber bitte hier diskutieren

Posted by: Rolf Diederichs , E-mail: rd@ndt.net, on January 15, 2004 at 09:51:

Der Reisebus-Ratgeber wurde Anfang Januar 2004 auf dem Internet veröffentlicht und es wurde von Mitgliedern der EI eine gezielte Verteilung begonnen.
Siehe www.schulbus.net/records/reisebus/reisebus.htm

Ich möchte nun unter diesem Forum-Top eine rege Diskussion mit Raum für Rückmeldungen aus der Praxis anregen.

Bisher liegen schon einige Stellungnahmen vor:

LOB

Beim Schulträger Kreisverwaltung Mayen-Koblenz wird der Reisebus-Ratgeber als Anregung zur Verbesserung der Sicherheit von Schülerinnen und Schüler begrüßt.

Der Schulträger VG Vordereifel schreibt "der Ratgeber sensibilisiert die Organisatoren von Busreisen für wichtige Belange der Sicherheit und schärft den Blick für sicherheitsrelevante Aspekte." Der AvD und andere Institutionen hatten sich ebenso schon in kurzer Zeit positiv zu dem Ratgeber geäußert.

Der AvD findet den Ratgeber sehr gut (besonders die Checkliste). AvD nennt das Projekt "Buspilot", das der AvD gemeinsam mit dem RDA (Verband der Reisebusunternehmen) initiiert hat, befasst sich neben der technischen
Ausstattung und deren Kontrolle zusätzlich mit dem "Faktor Mensch", dem Risikofaktor Busfahrer.

Das Institut Juleiqua (Jugendleiter & Qualifikation aus Düsseldorf) ist auf den Reisebus-Ratgeber gestoßen, der in vorbildlicher Weise eine Handreichung auch für Ferienfreizeiten darstellt und darstellen kann. Man möchte den "Sicherheitsratgeber" gezielt auf die Bedürfnisse von Ferienfreizeiten zuzuschneiden und Jugendleiterinnen und Jugendleitern zugänglich zu machen.

Die Westdeutsche Zeitung fand das Thema auch sehr wichtig und berichtete ausführlich darüber (Artikel liegt auf Schulbus.Net)


KRITIK & ANREGUNGEN

Es wurde die empfohlene Polizeikontrolle entsprechend Checkliste 2 für nicht praktikable gehalten. Morgens würde es häufig früh los gehen, die Polizei könnte nur eine Sichtkontrolle machen, detaillierte technische Prüfung vor Ort nicht möglich.
Würde vor dem Schulgebäude für Ablenkung der Klassen beim Unterricht sorgen.

Karl Klann schrieb: Was mir auch noch aufgefallen ist, ist dass in der Angebotsanfrage die Bestätigung/Genehmigung fehlt, dass sich Eltern den Bus vor der Abfahrt a) von innen anschauen dürfen und b) sich die Tachoscheiben vom Fahrer vorlegen lassen dürfen. Bezüglich der Tachoscheiben könnte man auch noch ein Beispiel dafür bringen, wie diese gelesen werden können.

Einige Äußerungen die ich schon früher hörte:
Was soll das, wir kennen doch den Busunternehmer - hat doch guten Namen.
Habe den teuersten gewählt - so hoffe ich doch eine guten Bus zu bekommen (kam aber ohne Gurte)
Polizeikontrolle ist peinlich.
Mir reicht die Einhaltung der Gesetzlichen Vorschriften wenn ich einen Bus bestelle.
Wir können nicht fahren wenn die Polizei was findet.
Man sollte die Kontrolle eine Tag vorher beim Busunternehmer machen.
Man sollte den Busunternehmer um Erlaubnis zur Polizeikontrolle bitten.
Sicherheitsgurte sind zu unbequem.
Mein Auto ist auch älter als 5 Jahre.

Meine generelle Meinung: Busse für Klassenfahrten zu bestellen sollte kein Lotteriespiel sein.

Wer hat eigentlich die Entscheidung? Lehrer? Eltern? Wer von den Eltern?
Der der letztlich zahlt?

Bitte um weitere Kritik und Anregungen, natürlich auch gerne Lob.

Rolf Diederichs





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