Für die Fertigung von PKW-Einspritzdüsen müssen
sehr hohe Qualitätsanforderungen an das
verwendete Stangenmaterial gestellt werden. Daher
wurde von einem namhaften Hersteller ein interner
Standard aufgestellt, den jeder Lieferant von
Stangenmaterial zu erfüllen hat. In diesem Standard
ist eine Ultraschallprüfung auf kleinste Fehlstellen
fest vorgeschrieben. Prüfanlagen, mit denen das zu
liefernde Material zu prüfen ist, werden daher zuvor
vom Hersteller der Einspritzdüsen abgenommen. Im
September wurden jetzt die ersten beiden Anlagen
vom Typ „HRP.S“
- eine Hochge-schwindigkeits-Stangenprüfanlage
mit
stationären Prüfköpfen
und nicht rotierender
Stange - auf Herz und
Nieren geprüft und mit
Erfolg abgenommen.
Die Installation weiterer
Anlagen von diesem
Typ und für diese
Prüfaufgabe sind in
nächster Zeit geplant.
Damit ist ein weiterer
wichtiger Schritt für die
allgemeine Etablierung
der Stangenprüfung mit
stationären Prüfköpfen
vollzogen.Bei der HRP.S handelt es sich um eine Hochgeschwindigkeits-Prüfanlage, mit stationären Prüfköpfen und nicht rotierenden Stangen. Die Stangen bewegen sich linear durch die Tauchtechnik-Prüfkammer hindurch. Eine ausgewogene Anzahl von winkel- und senkrechteinschallenden Prüfköpfen sorgt für eine gleichmäßige und vollständige Überdeckung des Stangenquerschnitts. Hierdurch kann eine sehr hohe Prüfgeschwindigkeit (= Durchlaufgeschwindigkeit) der Stangen, die unter günstigen Bedingungen bis zu 2 m/s betragen kann, erzielt werden. Durch ein schnelles Wechseln von Kassetten, die zur Prüfkopfaufnahme dienen, können z. Zt. Stangen im Durchmesserbereich von 10 mm bis 90 mm geprüft werden. Darüber hinaus ist in einer leicht modifizierten Form mit der Hochgeschwindigkeits-Prüfanlage auch eine Rohrprüfung durchführbar.
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