Die Risse einer Rohrleitungen aus austenitischem Stahl,
sind im Kernkraftwerk Brunsbüttel,
trotz einer Ultraschallprüfung nicht entdeckt worden
Neue Risse im KKW Brunsbüttel: Im Kernkraftwerk Brunsbüttel sind erneut
Risse in Rohrleitungen aus austenitischem Stahl entdeckt worden. Das teilte
der schleswig-holsteinische Energieminister Claus Moeller am Freitag, 10.
Februar,1995 in Kiel mit. Die Risse waren laut Moeller bei einer
vorangegangenen Ultraschallprüfung nicht entdeckt worden. Das
Energieministerium werde unverzüglich die zur Schadensvorsorge
erforderlichen Massnahmen einleiten. Die vom Betreiber veranlassten
Abhilfemassnahmen würden geprüft. Als Gutachter solle der Schweizer
Werkstoffspezialist Prof. Markus Speidel (ETH Zürich) hinzugezogen werden.
Moeller sieht seinen Worten zufolge nach Bekanntwerden der neün
Sicherheitsmaengel im Brunsbütteler Reaktor "den geradlinigen Kurs der
Landesregierung bei der Sicherheitsprüfung von Kernkraftwerken in
Schleswig-Holstein voll bestaetigt." Das Kernkraftwerk steht bereits seit
August 1992 wegen andersartiger Risse in austenitischen Rohrleitungen
Quelle:
Schleswig-holsteinische Energieministerium
Rolf Diederichs 30. Jan.1996, info@ndt.net
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