DGZfP-JAHRESTAGUNG 2002

ZfP in Anwendung, Entwicklung und Forschung

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Schnelle Prüfung von Bauteilen in der Produktion mittels Scherografie

H.R. Schubach, R. Krupka, T. Walz, Ettemeyer AG, Elchingen
Kontakt: H.R. Schubach

Kurzfassung:

Durch die steigenden Anforderungen an technische Produkte werden immer mehr neue Materialien wie Verbundwerkstoffe, Keramiken, Hochleistungsstähle usw. eingesetzt. Gleichzeitig werden neue Produktionsmethoden eingeführt, z.B. Laserschweißen, neue Klebe- und Fügetechniken, um diese immer komplexeren Strukturen überhaupt zeitsparend und wirtschaftlich herstellen zu können. Dabei sollen zerstörungsfreie Prüfmethoden Informationen über die Qualität liefern. Hierbei wird immer mehr Wert auf die einfache Bedienung gelegt, wobei gleichzeitig das Kosten- Nutzenverhältnis optimiert sein sollte. Vollflächige, Laser gestützte Untersuchungsmethoden wie Scherografie sind im Labormassstab schon seit Jahrzehnten in der Automobil- und Luftfahrtindustrie im Einsatz. Die Scherografie erlaubt die berührungslose, vollflächige und zerstörungsfreie Prüfung von Bauteilen aus vielen Materialien. Der größte Vorteil dieser Technik zeigt sich in der zerstörungsfreien, berührungslosen vollflächigen Prüfung von Bauteilen aus komplexen Werkstoffen, wie Komposites, faserverstärkte Kunststoffe und Materialverbünden. Mittels Scherografie kann man Delaminationen, Risse, Lunker, Stoßschäden und vieles anders mehr erkennen. Dabei ist die Auswahl des richtigen Belastungssystems sehr wichtig (z. B. Unterdruck, Vakuum, Wärme, Schwingungen). Dieser Beitrag zeigt anhand von Beispielen automatischer Prüfsysteme die neuen Konzepte moderner digitaler Scherografie.

STARTHerausgeber: DGfZPProgrammierung: NDT.net