DACH - Jahrestagung 2004 Salzburg

ZfP in Forschung, Entwicklung und Anwendung

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Der moderne Kfz-Motor - Motor für moderne ZfP-Verfahren

M. Junger, Rohmann, Frankenthal;
S. Rühe, Prüftechnik Linke & Rühe (PLR), Magdeburg
Kontakt: Dipl.-Phys. Martin Junger

Kurzfassung

In der Kfz-Motorentechnik hat sich in den letzten Jahren ein grosser Wandel vollzogen. Die Gründe dafür liegen vor allem in den hohen Anforderungen an die Schadstoffarmut, dem gewaltigen Kostenruck durch internationalen Wettbewerb und den Forderungen nach minimalem Verbrauch trotz hoher Leistung, und das alles bei maximaler Lebensdauer und Zuverlässigkeit.

Aus vielen kleinen Änderungen und Verbesserungen einzelner Komponenten ist der moderne Kfz-Motor zu einem Aggregat geworden, das mit seinen "Vorfahren" nur noch wenig gemeinsam hat. Dies hat natürlich auch grosse Auswirkungen auf die ZfP. Einmal ist sie zu einem Begleiter der gesamten Fertigungsprozesse geworden und dadurch mehr denn je zum Qualitätsinstrument. Zum andern werden immer weniger die klassischen Schadensmuster gesucht wie zum Beispiel Risse, sondern mehr und mehr qualitative Parameter wie z.B. die Gleichmässigkeit von Beschichtungen, Härte von Oberflächen oder Abweichungen von bestimmten Gefügezuständen.

Bei der Lösung dieser Aufgaben kommt zunehmend das Verfahren der Wirbelstromprüfung zur Anwendung, da es Veränderungen an Werkstoffoberflächen sehr empfindlich und schnell nachweisen kann, prinzipiell berührungslos arbeitet, sehr gut dokumentierbar ist und ausserdem sehr umweltfreundlich arbeitet - es werden keine Verbrauchsmittel benötigt.

An Hand der neuesten Prüftechniken wird gezeigt, wie sich hohe Sicherheit und Wirtschaftlichkeit mit kürzesten Amortisationszeiten vereinbaren lassen.

STARTHerausgeber: DGfZPProgrammierung: NDT.net