NDTnet 1998 June, Vol.3 No.6

Deutsche Gesellschaft für
Zerstörungsfreie Prüfung e.V.
Der Vorstand

Pressemitteilung

Berlin, den 11.06.1998
Zu Pressemitteilungen über den Einsatz von Methoden der Zerstörungsfreien Prüfung bei der Überwachung von Radsätzen an Hochgeschwindigkeitszügen nimmt die Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP) e. V. wie folgt Stellung.

Die DGZfP ist eine technisch-wissenschaftliche Gesellschaft, die vor allem Mitglieder hat, die zerstörungsfreie Prüfungen wie die Röntgen-, Ultraschall- und Oberflächen- prüftechnik als Instrument zur Sicherung der Qualitat ihrer Produkte einsetzen. Bei dem Unglück in Eschede sind die Untersuchungen des Eisenbahnbundesamtes bzw- die der Bahn noch nicht abgeschlossen. Insbesondere ist das Ergebnis der Analyse der Schadensursache für das Unglück noch nicht bekannt. Es ist daher aus Sicht der DGZfP zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, eine kausale Verbindung zwischen einem möglichen Versagen des Radreifens und den Konzepten der Bahn zur Betriebsüberwachung der Züge mittels zerstörungsfreier Prüfung herzustellen. Die DGZfP ist vorbereitet, die Untersuchungen durch Zuarbeit geeigneter Experten und Gremien zu unterstüzen.


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© Copyright 12. June 1998 Rolf Diederichs, info@ndt.net
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